Eine im Wasserbad über dem eigenen Karamell gebackene Creme. Schiefgehen können nur zwei Dinge: verbrannter Karamell und ein zu heißer Ofen.
| Zeit | |
|---|---|
| Portionen | 4 |
| Schwierigkeit | Mittel |
| Utensilien | Kleiner Stieltopf, Förmchen (Ramekins), tiefes Backblech, feines Sieb |
- 140 g — Zucker
- 40 ml — Wasser
- 400 ml — Vollmilch
- 100 ml — Sahne
- 1 St. — Vanilleschote
- 3 St. — Ei
- 2 St. — Eigelb
- 100 g des Zuckers mit dem Wasser ohne Rühren kochen, bis er die Farbe einer alten Kupfermünze hat. Rühren lässt ihn kristallisieren, Schwenken nicht.
- Sofort in die Förmchen gießen und schwenken, damit der Boden bedeckt ist. Er erstarrt in Sekunden; eine zweite Chance zum Verteilen gibt es nicht.
- Milch, Sahne und aufgeschlitzte Vanille bis zum Dampfen erhitzen. Eier, Eigelbe und restlichen Zucker verrühren, ohne Luft einzuschlagen, dann die heiße Milch langsam angießen.
- In die Förmchen passieren, in eine Form mit heißem Wasser stellen und bei 150 °C fünfunddreißig Minuten backen. Die Mitte soll noch als ein Stück zittern. Vor dem Stürzen über Nacht kühlen.
- Eine Portion (1 von 4): Zucker 35 g, Wasser 10 ml, Vollmilch 100 ml, Sahne 25 ml
- Doppelte Menge (8 Portionen): Zucker 280 g, Wasser 80 ml, Vollmilch 800 ml, Sahne 200 ml, Vanilleschote 2 St., Ei 6 St., Eigelb 4 St.
In derselben Bibliothek
- Crème anglaise — 25 Min. · Schwer
- Tarte Tatin — 70 Min. · Mittel
- Schokoladenmousse — 30 Min. · Mittel
Quelle · Mirepoix · Auguste Escoffier, Le Guide Culinaire (1907), Nr. 2564