Butter und Mehl zu gleichen Teilen. Wie lange man sie gart, entscheidet über Geschmack und Bindekraft zugleich.
| Zeit | |
|---|---|
| Schwierigkeit | Einfach |
- Weiße Mehlschwitze: zwei Minuten, keinerlei Farbe. Bindet am stärksten. Für Béchamel und alles, was hell bleiben soll.
- Blonde Mehlschwitze: vier bis fünf Minuten, strohfarben, nach Gebäck duftend. Bindet etwas weniger und schmeckt nach etwas. Für Velouté.
- Braune Mehlschwitze: acht bis zehn Minuten, haselnussbraun. Bindet am schwächsten — man braucht etwa ein Fünftel mehr — trägt aber den tiefsten Geschmack. Für Espagnole.
- Die Regel, die jede Sauce rettet: heiße Flüssigkeit in kühle Mehlschwitze oder kühle Flüssigkeit in heiße Mehlschwitze. Niemals heiß in heiß — daher kommen die Klümpchen.
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Quelle · Mirepoix · Auguste Escoffier, Le Guide Culinaire (1907)