Psychiatrie

30 Lernkarten mit Quellen für dieses Körpersystem.

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Sertralin
EscitalopramLexapro
Bupropion
Fluoxetin
Trazodon
Amphetamin / Dextroamphetamin
Duloxetin
Hydroxyzin
Buspiron
Alprazolam
Citalopram
Venlafaxin
Zolpidem
Methylphenidat
Lorazepam
Quetiapin
Paroxetin
Amitriptylin
Mirtazapin
Aripiprazol
Lisdexamfetamin
Dexmethylphenidat
Diazepam
Atomoxetin
Doxepin
Olanzapin
Risperidon
Nortriptylin
Desvenlafaxin
Lithium

Wirkstofffamilien in diesem Körpersystem

So wirken die einzelnen Wirkstoffe

Wirkstoffe in diesem Körpersystem: 30 · in einer Wirkstofffamilie: 11 · Wirkstofffamilien: 3

Sertralin — Verstärkt die serotonerge Aktivität im zentralen Nervensystem durch Hemmung der neuronalen Wiederaufnahme von Serotonin (5-HT).
Escitalopram — Das S-Enantiomer von Citalopram hemmt die neuronale Wiederaufnahme von Serotonin. Es wird angenommen, dass seine antidepressive Wirkung mit einer verstärkten serotonergen Aktivität im zentralen Nervensystem zusammenhängt.
Bupropion — Relativ schwacher Hemmer der neuronalen Wiederaufnahme von Noradrenalin und Dopamin; hemmt weder die Serotonin-Wiederaufnahme noch die Monoaminoxidase.
Fluoxetin — Der genaue Wirkmechanismus ist unbekannt; es wird ein Zusammenhang mit der Hemmung der neuronalen Serotoninaufnahme im zentralen Nervensystem angenommen.
Trazodon — Hemmt die Serotonin-Wiederaufnahme und antagonisiert 5HT2-Rezeptoren. Der antidepressive Wirkmechanismus ist nicht vollständig verstanden; eine verstärkte serotonerge Aktivität im zentralen Nervensystem ist ein Erklärungsansatz.
Amphetamin / Dextroamphetamin — Nicht zu den Katecholaminen gehörende sympathomimetische Amine mit ZNS-stimulierender Wirkung; der therapeutische Wirkmechanismus bei ADHS ist unbekannt.
Duloxetin — Der genaue Mechanismus ist unbekannt; vermutlich verstärkt es die serotonerge und noradrenerge Aktivität im zentralen Nervensystem.
Hydroxyzin — Wirkt nicht kortikal dämpfend; die Wirkung könnte auf einer Unterdrückung der Aktivität wichtiger subkortikaler Regionen des zentralen Nervensystems beruhen. Antihistaminerge Wirkungen wurden nachgewiesen.
Buspiron — Der Mechanismus ist unbekannt. Präklinische Studien zeigen eine hohe Affinität zu 5-HT1A-Rezeptoren; Buspiron hat außerdem eine mäßige D2-Affinität, keine wesentliche Affinität zu Benzodiazepinrezeptoren und keinen Einfluss auf die GABA-Bindung in den untersuchten präklinischen Modellen.
Alprazolam — Bindet an die Benzodiazepin-Bindungsstelle der GABA-A-Rezeptoren und verstärkt die GABA-vermittelte synaptische Hemmung.
Citalopram — Es wird angenommen, dass die Hemmung der neuronalen Wiederaufnahme von Serotonin (5-HT) die serotonerge Aktivität im zentralen Nervensystem verstärkt.
Venlafaxin — Es wird angenommen, dass es Serotonin und Noradrenalin im zentralen Nervensystem durch Hemmung ihrer Wiederaufnahme verstärkt.
Zolpidem — Positiver GABA-A-Modulator, der vermutlich über die Benzodiazepin-Bindungsstelle alpha1-haltiger GABA-A-Rezeptoren wirkt, die Öffnungsfrequenz der Chloridkanäle erhöht und die neuronale Erregung hemmt.
Methylphenidat — Hemmt die Wiederaufnahme von Noradrenalin und Dopamin in präsynaptische Neuronen und steigert deren Freisetzung; der therapeutische Wirkmodus bei ADHS ist unbekannt.
Lorazepam — Bindet an die Benzodiazepin-Bindungsstelle von GABA-A-Rezeptoren im Gehirn und verstärkt die GABA-vermittelte synaptische Hemmung.
Quetiapin — Mechanismus unklar; die Wirksamkeit könnte durch einen kombinierten Antagonismus an Dopamin-D2- und Serotonin-5-HT2-Rezeptoren vermittelt werden.
Paroxetin — Es wird angenommen, dass es durch Hemmung der neuronalen Wiederaufnahme von Serotonin (5-HT) die serotonerge Aktivität im zentralen Nervensystem verstärkt.
Amitriptylin — Hemmt die Aufnahme von Noradrenalin und Serotonin in adrenergen und serotonergen Neuronen. Der antidepressive Wirkmechanismus beim Menschen ist nicht bekannt; die Wiederaufnahmehemmung ist eine vorgeschlagene Erklärung.
Mirtazapin — Wirkt möglicherweise durch Antagonismus an zentralen präsynaptischen alpha-2-adrenergen Autorezeptoren und Heterorezeptoren, wodurch die noradrenerge und serotonerge Aktivität verstärkt wird.
Aripiprazol — Wirkt möglicherweise über partiellen Agonismus an D2- und 5-HT1A-Rezeptoren und Antagonismus an 5-HT2A-Rezeptoren.
Lisdexamfetamin — Prodrug von Dextroamphetamin, einem sympathomimetischen Amin ohne Katecholaminstruktur mit ZNS-stimulierender Wirkung.
Dexmethylphenidat — ZNS-Stimulans; der therapeutische Wirkmechanismus bei ADHS ist nicht bekannt.
Diazepam — Ein Benzodiazepin, das an GABA-A-Bindungsstellen wirkt; die meisten klinischen Effekte beruhen vermutlich auf einer Verstärkung des hemmenden Neurotransmitters GABA.
Atomoxetin — Es wird angenommen, dass es durch selektive Hemmung des präsynaptischen Noradrenalin-Transporters wirkt.
Doxepin — Der Wirkmechanismus bei der Aufrechterhaltung des Schlafs ist unklar; die Wirkung könnte über einen H1-Rezeptor-Antagonismus vermittelt werden.
Olanzapin — Mechanismus unklar; die Wirksamkeit bei Schizophrenie könnte auf einem kombinierten Antagonismus an Dopamin- und Serotonin-5-HT2-Rezeptoren beruhen.
Risperidon — Mechanismus unklar; die Wirkung bei Schizophrenie könnte auf einem kombinierten Antagonismus an Dopamin-D2- und Serotonin-5-HT2-Rezeptoren beruhen.
Nortriptylin — Der Mechanismus der Stimmungsaufhellung ist unbekannt; es scheint Transport, Freisetzung und Speicherung von Katecholaminen zu beeinflussen.
Desvenlafaxin — Es wird angenommen, dass es Serotonin und Noradrenalin im zentralen Nervensystem durch Hemmung ihrer Wiederaufnahme verstärkt; ein potenter, selektiver SNRI.
Lithium — Der Wirkmechanismus als Stimmungsstabilisierer ist unbekannt.

Jede Zusammenfassung ist die Zeile zum Wirkmechanismus aus der Lernkarte des Wirkstoffs.

Am häufigsten auf Karten dieses Körpersystems

Anwendung

Major Depression bei Erwachsenen · 7/30: Sertralin, Bupropion, Trazodon, Duloxetin, Venlafaxin, Paroxetin, Mirtazapin

Häufige Nebenwirkungen

Übelkeit · 13/30: Sertralin, Escitalopram, Bupropion, Fluoxetin, Duloxetin, Buspiron, Venlafaxin, Paroxetin, Aripiprazol, Atomoxetin (+3)

Mundtrockenheit · 13/30: Bupropion, Duloxetin, Hydroxyzin, Venlafaxin, Methylphenidat, Quetiapin, Paroxetin, Amitriptylin, Lisdexamfetamin, Dexmethylphenidat (+3)

Schwindel · 9/30: Bupropion, Buspiron, Zolpidem, Lorazepam, Quetiapin, Mirtazapin, Olanzapin, Risperidon, Desvenlafaxin

Schlaflosigkeit · 8/30: Escitalopram, Bupropion, Fluoxetin, Amphetamin / Dextroamphetamin, Methylphenidat, Aripiprazol, Lisdexamfetamin, Desvenlafaxin

Verstopfung · 8/30: Duloxetin, Quetiapin, Amitriptylin, Aripiprazol, Atomoxetin, Olanzapin, Nortriptylin, Desvenlafaxin

Somnolenz · 7/30: Fluoxetin, Duloxetin, Venlafaxin, Quetiapin, Paroxetin, Mirtazapin, Olanzapin

Kopfschmerzen · 5/30: Bupropion, Buspiron, Methylphenidat, Aripiprazol, Dexmethylphenidat

Schläfrigkeit · 4/30: Trazodon, Hydroxyzin, Zolpidem, Diazepam

Warnhinweise

Serotoninsyndrom · 10/30: Sertralin, Escitalopram, Fluoxetin, Trazodon, Duloxetin, Citalopram, Venlafaxin, Paroxetin, Mirtazapin, Desvenlafaxin

Erhöhtes Blutungsrisiko · 3/30: Sertralin, Escitalopram, Paroxetin

Malignes neuroleptisches Syndrom · 3/30: Quetiapin, Aripiprazol, Risperidon

Wechselwirkungen

MAO-Hemmer · 6/30: Bupropion, Fluoxetin, Trazodon, Amphetamin / Dextroamphetamin, Duloxetin, Amitriptylin

MAO-Hemmer · 4/30: Buspiron, Citalopram, Venlafaxin, Doxepin

Opioide · 4/30: Alprazolam, Zolpidem, Lorazepam, Diazepam

MAO-Hemmer (kontraindiziert) · 4/30: Paroxetin, Mirtazapin, Lisdexamfetamin, Atomoxetin

Andere serotonerge Arzneimittel · 3/30: Venlafaxin, Mirtazapin, Desvenlafaxin

Boxed Warning

27/30: Sertralin, Escitalopram, Bupropion, Fluoxetin, Trazodon, Amphetamin / Dextroamphetamin, Duloxetin, Alprazolam, Citalopram, Venlafaxin (+17)

Gleicher Wortlaut der Boxed Warning bei: Sertralin, Escitalopram, Trazodon

Gleicher Wortlaut der Boxed Warning bei: Bupropion, Fluoxetin, Duloxetin

Gleicher Wortlaut der Boxed Warning bei: Alprazolam, Lorazepam

Gleicher Wortlaut der Boxed Warning bei: Citalopram, Venlafaxin

Gleicher Wortlaut der Boxed Warning bei: Paroxetin, Mirtazapin

Gleicher Wortlaut der Boxed Warning bei: Amitriptylin, Nortriptylin

Gleicher Wortlaut der Boxed Warning bei: Lisdexamfetamin, Dexmethylphenidat

Gleicher Wortlaut der Boxed Warning bei: Olanzapin, Risperidon

Ein Punkt gilt nur dann als gemeinsam, wenn beide Karten ihn gleich formulieren. Fehlt ein Punkt auf einer Karte, heißt das nicht, dass die Wirkung nie auftritt.