Paroxetin: Wirkung, Anwendung und Warnhinweise

Lerne den vermuteten serotonergen Mechanismus von Paroxetin, die Anwendung bei Depression und Angststörungen Erwachsener und wichtige Warnhinweise.

Wirkstoffname?
Paroxetin
Wirkstoffklasse?
Selektiver Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI)
Wirkmechanismus
Es wird angenommen, dass es durch Hemmung der neuronalen Wiederaufnahme von Serotonin (5-HT) die serotonerge Aktivität im zentralen Nervensystem verstärkt.
Anwendung
Major Depression bei Erwachsenen; Zwangsstörung und Panikstörung bei Erwachsenen; Soziale Angststörung und generalisierte Angststörung bei Erwachsenen; Posttraumatische Belastungsstörung bei Erwachsenen
Häufige Nebenwirkungen
Übelkeit; Somnolenz; Ejakulationsstörung; Mundtrockenheit; Schwitzen
Boxed Warning
Antidepressiva erhöhten suizidale Gedanken und Verhaltensweisen bei pädiatrischen Patienten und jungen Erwachsenen.
Warnhinweise
Serotoninsyndrom; Embryofetale Toxizität; Erhöhtes Blutungsrisiko
Wechselwirkungen
MAO-Hemmer (kontraindiziert); Thioridazin / Pimozid (kontraindiziert); Antikoagulanzien / NSAR

Markenfragen verwenden nur Namenspaare, die anhand der verlinkten Produktquelle geprüft wurden. Unbestätigte Zuordnungen werden in diesen Fragen ausgelassen; die übrigen Lerninhalte bleiben verfügbar.

Wirkstofffamilien: Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer

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Stand der Produktinformation: 20260821 · Zum Lernen, nicht für klinische Entscheidungen. Marken und Produktinformationen beziehen sich auf die USA. Prüfe immer die aktuelle Quelle.

Quelle geprüft am: 2026-10-21. Das Quelldokument und ausgewählte Felder wurden verglichen. Die vollständige Karte wurde nicht unabhängig klinisch geprüft.

Aussprache

Paroxetine: pa-ROX-e-teen

Die Aussprache gilt für den Wirkstoffnamen im US-Englischen.

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Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer: Sertralin, Escitalopram, Fluoxetin, Citalopram

Körpersystem

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Sertralin

Gleiche Wirkstofffamilie: Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer

Wirkmechanismus: Verstärkt die serotonerge Aktivität im zentralen Nervensystem durch Hemmung der neuronalen Wiederaufnahme von Serotonin (5-HT).

Auf beiden Karten: Anwendung — Major Depression bei Erwachsenen · Häufige Nebenwirkungen — Übelkeit · Warnhinweise — Serotoninsyndrom; Erhöhtes Blutungsrisiko

Nur auf der Karte zu Sertralin: Anwendung — Zwangsstörung bei Erwachsenen sowie Kindern und Jugendlichen im Alter von 6–17 Jahren; Panikstörung, posttraumatische Belastungsstörung oder soziale Angststörung bei Erwachsenen; Prämenstruelle dysphorische Störung bei Erwachsenen · Häufige Nebenwirkungen — Durchfall / weicher Stuhl; Tremor; Hyperhidrose; Ausbleiben der Ejakulation · Warnhinweise — Aktivierung einer Manie / Hypomanie · Wechselwirkungen — MAO-Hemmer (einschließlich Linezolid und intravenösem Methylenblau); Pimozid; Warfarin und andere proteingebundene Arzneimittel

Escitalopram

Gleiche Wirkstofffamilie: Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer

Wirkmechanismus: Das S-Enantiomer von Citalopram hemmt die neuronale Wiederaufnahme von Serotonin. Es wird angenommen, dass seine antidepressive Wirkung mit einer verstärkten serotonergen Aktivität im zentralen Nervensystem zusammenhängt.

Auf beiden Karten: Häufige Nebenwirkungen — Übelkeit · Warnhinweise — Serotoninsyndrom; Erhöhtes Blutungsrisiko

Nur auf der Karte zu Escitalopram: Anwendung — Major Depression bei Erwachsenen sowie Kindern und Jugendlichen ab 12 Jahren; Generalisierte Angststörung bei Erwachsenen · Häufige Nebenwirkungen — Schlaflosigkeit; Ejakulationsstörung; Vermehrtes Schwitzen; Müdigkeit, Schläfrigkeit · Warnhinweise — Hyponatriämie · Wechselwirkungen — MAO-Hemmer (einschließlich Linezolid und intravenösem Methylenblau); Pimozid; NSAR, Acetylsalicylsäure, Warfarin

Fluoxetin

Gleiche Wirkstofffamilie: Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer

Wirkmechanismus: Der genaue Wirkmechanismus ist unbekannt; es wird ein Zusammenhang mit der Hemmung der neuronalen Serotoninaufnahme im zentralen Nervensystem angenommen.

Auf beiden Karten: Häufige Nebenwirkungen — Übelkeit; Somnolenz · Warnhinweise — Serotoninsyndrom

Nur auf der Karte zu Fluoxetin: Anwendung — Major Depression bei Erwachsenen und Kindern ab 8 Jahren; Zwangsstörung bei Erwachsenen und Kindern ab 7 Jahren; Essanfälle und Erbrechen bei Erwachsenen mit mittelschwerer bis schwerer Bulimia nervosa; Panikstörung bei Erwachsenen · Häufige Nebenwirkungen — Schlaflosigkeit; Angst; Durchfall · Warnhinweise — Allergische Reaktionen und Hautausschlag; Suizidgedanken bei jungen Patienten · Wechselwirkungen — MAO-Hemmer; CYP2D6-Substrate (starker CYP2D6-Hemmer); Trizyklische Antidepressiva

Ein Punkt gilt nur dann als gemeinsam, wenn beide Karten ihn gleich formulieren. Fehlt ein Punkt auf einer Karte, heißt das nicht, dass die Wirkung nie auftritt.

Boxed Warnings auf verwandten Karten

Sertralin: Antidepressiva erhöhten das Risiko für Suizidgedanken und suizidales Verhalten bei pädiatrischen Patienten und jungen Erwachsenen.

Escitalopram: Antidepressiva erhöhten das Risiko für Suizidgedanken und suizidales Verhalten bei pädiatrischen Patienten und jungen Erwachsenen.

Fluoxetin: Antidepressiva erhöhten das Risiko für Suizidgedanken und suizidales Verhalten bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen.

Citalopram: Antidepressiva erhöhten das Risiko suizidaler Gedanken und Verhaltensweisen bei pädiatrischen Patienten und jungen Erwachsenen; Citalopram ist nicht für die pädiatrische Anwendung zugelassen.