Dexmethylphenidat: Wirkung, Anwendung und Warnhinweise

Lerne die ZNS-stimulierende Wirkung von Dexmethylphenidat, die Anwendung bei ADHS sowie Missbrauchs-, Abhängigkeits- und Herz-Kreislauf-Risiken.

Wirkstoffname?
Dexmethylphenidat
Wirkstoffklasse?
ZNS-Stimulans
Wirkmechanismus
ZNS-Stimulans; der therapeutische Wirkmechanismus bei ADHS ist nicht bekannt.
Anwendung
ADHS, für die zitierten Retardkapseln; unter 6 Jahren nicht empfohlen
Häufige Nebenwirkungen
Dyspepsie; Verminderter Appetit; Kopfschmerzen; Angst; Mundtrockenheit
Boxed Warning
Hohes Missbrauchs- und Fehlgebrauchspotenzial, das zu einer Substanzgebrauchsstörung, Überdosierung und zum Tod führen kann.
Warnhinweise
Schwere Herzerkrankung; Anstieg von Blutdruck und Herzfrequenz; Psychiatrische Reaktionen (Psychose, Manie); Priapismus und periphere Vaskulopathie
Wechselwirkungen
MAO-Hemmer (hypertensive Krise); Antihypertensiva

Markenfragen verwenden nur Namenspaare, die anhand der verlinkten Produktquelle geprüft wurden. Unbestätigte Zuordnungen werden in diesen Fragen ausgelassen; die übrigen Lerninhalte bleiben verfügbar.

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Stand der Produktinformation: 20260701 · Zum Lernen, nicht für klinische Entscheidungen. Marken und Produktinformationen beziehen sich auf die USA. Prüfe immer die aktuelle Quelle.

Quelle geprüft am: 2026-10-21. Das Quelldokument und ausgewählte Felder wurden verglichen. Die vollständige Karte wurde nicht unabhängig klinisch geprüft.

Aussprache

Dexmethylphenidate: dex-meth-il-FEN-i-date

Die Aussprache gilt für den Wirkstoffnamen im US-Englischen.

Körpersystem

Psychiatrie · 30 Arzneimittel-Lernkarten

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Methylphenidat

Gleiche Wirkstoffklasse auf beiden Karten

Wirkmechanismus: Hemmt die Wiederaufnahme von Noradrenalin und Dopamin in präsynaptische Neuronen und steigert deren Freisetzung; der therapeutische Wirkmodus bei ADHS ist unbekannt.

Auf beiden Karten: Häufige Nebenwirkungen — Verminderter Appetit; Kopfschmerzen; Mundtrockenheit · Wechselwirkungen — Antihypertensiva

Nur auf der Karte zu Methylphenidat: Anwendung — ADHS (6 bis 65 Jahre) · Häufige Nebenwirkungen — Schlaflosigkeit; Oberbauchschmerzen (Kinder und Jugendliche) · Warnhinweise — Schwere Herzerkrankung; Anstieg von Blutdruck und Herzfrequenz; Psychiatrische Reaktionen (Manie, Psychose); Wachstumshemmung bei Kindern und Jugendlichen; Priapismus · Wechselwirkungen — MAO-Hemmer (hypertensive Krise); Halogenierte Anästhetika

Bupropion

Gleiches Körpersystem: Psychiatrie

Wirkmechanismus: Relativ schwacher Hemmer der neuronalen Wiederaufnahme von Noradrenalin und Dopamin; hemmt weder die Serotonin-Wiederaufnahme noch die Monoaminoxidase.

Auf beiden Karten: Häufige Nebenwirkungen — Kopfschmerzen; Mundtrockenheit

Nur auf der Karte zu Bupropion: Anwendung — Major Depression bei Erwachsenen · Häufige Nebenwirkungen — Übelkeit; Schlaflosigkeit; Schwindel · Warnhinweise — Krampfanfallrisiko (dosisabhängig); Neuropsychiatrische Ereignisse bei der Raucherentwöhnung; Hypertonie · Wechselwirkungen — CYP2B6-Induktoren; CYP2D6-Substrate (z. B. Metoprolol); MAO-Hemmer

Lisdexamfetamin

Gleiches Körpersystem: Psychiatrie

Wirkmechanismus: Prodrug von Dextroamphetamin, einem sympathomimetischen Amin ohne Katecholaminstruktur mit ZNS-stimulierender Wirkung.

Auf beiden Karten: Häufige Nebenwirkungen — Verminderter Appetit; Mundtrockenheit

Nur auf der Karte zu Lisdexamfetamin: Anwendung — ADHS bei Erwachsenen und Kindern ab 6 Jahren; Mittelschwere bis schwere Binge-Eating-Störung bei Erwachsenen · Häufige Nebenwirkungen — Schlaflosigkeit; Reizbarkeit; Schmerzen im Oberbauch · Warnhinweise — Schwere Herzerkrankung; Anstieg von Blutdruck und Herzfrequenz; Wachstumshemmung bei Kindern; Nicht zur Gewichtsabnahme indiziert; Sicherheit und Wirksamkeit bei Adipositas sind nicht belegt · Wechselwirkungen — MAO-Hemmer (kontraindiziert); Harnansäuernde / harnalkalisierende Mittel

Ein Punkt gilt nur dann als gemeinsam, wenn beide Karten ihn gleich formulieren. Fehlt ein Punkt auf einer Karte, heißt das nicht, dass die Wirkung nie auftritt.

Boxed Warnings auf verwandten Karten

Methylphenidat: Hohes Missbrauchs- und Fehlgebrauchspotenzial, das zu einer Substanzgebrauchsstörung, Sucht, Überdosierung und Tod führen kann.