Lerne den vermuteten D2-Partialagonismus von Aripiprazol, die Anwendung bei Schizophrenie und bipolarer Störung sowie Warnhinweise zu Demenz und Suizidalität.
Wirkt möglicherweise über partiellen Agonismus an D2- und 5-HT1A-Rezeptoren und Antagonismus an 5-HT2A-Rezeptoren.
Anwendung
Schizophrenie bei Erwachsenen und Jugendlichen von 13–17 Jahren; Akute manische oder gemischte Episoden der Bipolar-I-Störung bei Erwachsenen und Patienten von 10–17 Jahren, allein oder mit Lithium oder Valproat; Zusatztherapie zu Antidepressiva bei Major Depression Erwachsener; Reizbarkeit bei autistischer Störung im Alter von 6–17 Jahren; Tourette-Störung im Alter von 6–18 Jahren
Erhöhte Mortalität bei älteren Patienten mit demenzbedingter Psychose; Aripiprazol ist für diese Anwendung nicht zugelassen. Antidepressiva erhöhen suizidale Gedanken und Verhaltensweisen bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen; auf Verschlechterung oder neu auftretende Suizidalität überwachen.
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Stand der Produktinformation: 20260903 · Zum Lernen, nicht für klinische Entscheidungen. Marken und Produktinformationen beziehen sich auf die USA. Prüfe immer die aktuelle Quelle.
Quelle geprüft am: 2026-10-21. Das Quelldokument und ausgewählte Felder wurden verglichen. Die vollständige Karte wurde nicht unabhängig klinisch geprüft.
Wirkmechanismus: Relativ schwacher Hemmer der neuronalen Wiederaufnahme von Noradrenalin und Dopamin; hemmt weder die Serotonin-Wiederaufnahme noch die Monoaminoxidase.
Auf beiden Karten: Häufige Nebenwirkungen — Übelkeit; Kopfschmerzen; Schlaflosigkeit
Nur auf der Karte zu Bupropion: Anwendung — Major Depression bei Erwachsenen · Häufige Nebenwirkungen — Mundtrockenheit; Schwindel · Warnhinweise — Krampfanfallrisiko (dosisabhängig); Neuropsychiatrische Ereignisse bei der Raucherentwöhnung; Hypertonie · Wechselwirkungen — CYP2B6-Induktoren; CYP2D6-Substrate (z. B. Metoprolol); MAO-Hemmer
Wirkmechanismus: Es wird angenommen, dass es durch selektive Hemmung des präsynaptischen Noradrenalin-Transporters wirkt.
Auf beiden Karten: Häufige Nebenwirkungen — Übelkeit; Verstopfung · Wechselwirkungen — Starke CYP2D6-Hemmer
Nur auf der Karte zu Atomoxetin: Anwendung — ADHS (Kinder ab 6 Jahren und Erwachsene) · Häufige Nebenwirkungen — Verminderter Appetit; Müdigkeit / Schläfrigkeit; Mundtrockenheit · Warnhinweise — Schwere Leberschädigung; Schwere kardiovaskuläre Reaktionen; Anstieg von Blutdruck und Herzfrequenz; Psychotische oder manische Symptome · Wechselwirkungen — MAO-Hemmer (kontraindiziert); Salbutamol (Albuterol) / andere Beta2-Agonisten
Wirkmechanismus: Mechanismus unklar; die Wirkung bei Schizophrenie könnte auf einem kombinierten Antagonismus an Dopamin-D2- und Serotonin-5-HT2-Rezeptoren beruhen.
Auf beiden Karten: Häufige Nebenwirkungen — Akathisie · Warnhinweise — Malignes neuroleptisches Syndrom; Tardive Dyskinesie
Nur auf der Karte zu Risperidon: Anwendung — Schizophrenie bei Erwachsenen und Jugendlichen im Alter von 13–17 Jahren; Akute manische oder gemischte Episoden der Bipolar-I-Störung: Monotherapie bei Erwachsenen und Patienten im Alter von 10–17 Jahren oder Zusatz zu Lithium oder Valproat bei Erwachsenen; Reizbarkeit bei autistischer Störung bei Patienten im Alter von 5–17 Jahren · Häufige Nebenwirkungen — Parkinsonismus; Sedierung; Gewichtszunahme; Schwindel · Warnhinweise — Stoffwechselveränderungen · Wechselwirkungen — Carbamazepin / Enzyminduktoren; Fluoxetin / Paroxetin (CYP2D6-Hemmer)
Ein Punkt gilt nur dann als gemeinsam, wenn beide Karten ihn gleich formulieren. Fehlt ein Punkt auf einer Karte, heißt das nicht, dass die Wirkung nie auftritt.
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