Methylphenidat: Wirkung, Anwendung und Warnhinweise
Lerne, wie Methylphenidat die Wiederaufnahme von Noradrenalin und Dopamin hemmt, seine Anwendung bei ADHS (6–65 Jahre) sowie Missbrauchs- und Herzrisiken.
Wirkstoffname?
Methylphenidat
Wirkstoffklasse?
Stimulans des Zentralnervensystems (ZNS)
Wirkmechanismus
Hemmt die Wiederaufnahme von Noradrenalin und Dopamin in präsynaptische Neuronen und steigert deren Freisetzung; der therapeutische Wirkmodus bei ADHS ist unbekannt.
Anwendung
ADHS (6 bis 65 Jahre)
Häufige Nebenwirkungen
Verminderter Appetit; Kopfschmerzen; Schlaflosigkeit; Mundtrockenheit; Oberbauchschmerzen (Kinder und Jugendliche)
Boxed Warning
Hohes Missbrauchs- und Fehlgebrauchspotenzial, das zu einer Substanzgebrauchsstörung, Sucht, Überdosierung und Tod führen kann.
Warnhinweise
Schwere Herzerkrankung; Anstieg von Blutdruck und Herzfrequenz; Psychiatrische Reaktionen (Manie, Psychose); Wachstumshemmung bei Kindern und Jugendlichen; Priapismus
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Stand der Produktinformation: 20260827 · Zum Lernen, nicht für klinische Entscheidungen. Marken und Produktinformationen beziehen sich auf die USA. Prüfe immer die aktuelle Quelle.
Quelle geprüft am: 2026-10-21. Das Quelldokument und ausgewählte Felder wurden verglichen. Die vollständige Karte wurde nicht unabhängig klinisch geprüft.
Wirkmechanismus: ZNS-Stimulans; der therapeutische Wirkmechanismus bei ADHS ist nicht bekannt.
Auf beiden Karten: Häufige Nebenwirkungen — Verminderter Appetit; Kopfschmerzen; Mundtrockenheit · Wechselwirkungen — Antihypertensiva
Nur auf der Karte zu Dexmethylphenidat: Anwendung — ADHS, für die zitierten Retardkapseln; unter 6 Jahren nicht empfohlen · Häufige Nebenwirkungen — Dyspepsie; Angst · Warnhinweise — Schwere Herzerkrankung; Anstieg von Blutdruck und Herzfrequenz; Psychiatrische Reaktionen (Psychose, Manie); Priapismus und periphere Vaskulopathie · Wechselwirkungen — MAO-Hemmer (hypertensive Krise)
Wirkmechanismus: Relativ schwacher Hemmer der neuronalen Wiederaufnahme von Noradrenalin und Dopamin; hemmt weder die Serotonin-Wiederaufnahme noch die Monoaminoxidase.
Auf beiden Karten: Häufige Nebenwirkungen — Kopfschmerzen; Schlaflosigkeit; Mundtrockenheit
Nur auf der Karte zu Bupropion: Anwendung — Major Depression bei Erwachsenen · Häufige Nebenwirkungen — Übelkeit; Schwindel · Warnhinweise — Krampfanfallrisiko (dosisabhängig); Neuropsychiatrische Ereignisse bei der Raucherentwöhnung; Hypertonie · Wechselwirkungen — CYP2B6-Induktoren; CYP2D6-Substrate (z. B. Metoprolol); MAO-Hemmer
Wirkmechanismus: Prodrug von Dextroamphetamin, einem sympathomimetischen Amin ohne Katecholaminstruktur mit ZNS-stimulierender Wirkung.
Auf beiden Karten: Häufige Nebenwirkungen — Verminderter Appetit; Schlaflosigkeit; Mundtrockenheit
Nur auf der Karte zu Lisdexamfetamin: Anwendung — ADHS bei Erwachsenen und Kindern ab 6 Jahren; Mittelschwere bis schwere Binge-Eating-Störung bei Erwachsenen · Häufige Nebenwirkungen — Reizbarkeit; Schmerzen im Oberbauch · Warnhinweise — Schwere Herzerkrankung; Anstieg von Blutdruck und Herzfrequenz; Wachstumshemmung bei Kindern; Nicht zur Gewichtsabnahme indiziert; Sicherheit und Wirksamkeit bei Adipositas sind nicht belegt · Wechselwirkungen — MAO-Hemmer (kontraindiziert); Harnansäuernde / harnalkalisierende Mittel
Ein Punkt gilt nur dann als gemeinsam, wenn beide Karten ihn gleich formulieren. Fehlt ein Punkt auf einer Karte, heißt das nicht, dass die Wirkung nie auftritt.
Boxed Warnings auf verwandten Karten
Dexmethylphenidat: Hohes Missbrauchs- und Fehlgebrauchspotenzial, das zu einer Substanzgebrauchsstörung, Überdosierung und zum Tod führen kann.
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