Ketorolac (zum Einnehmen): Wirkung, Anwendung und Warnhinweise

Lerne die NSAR-Wirkung von Ketorolac, die orale Fortsetzung nach i.v./i.m.-Gabe bei Erwachsenen für insgesamt höchstens 5 Tage sowie Magen-Darm-, Nieren- und Herz-Kreislauf-Risiken.

Wirkstoffname?
Ketorolac
Wirkstoffklasse?
NSAR (kurzzeitiges Analgetikum)
Wirkmechanismus
NSAR-Analgetikum mit nicht vollständig geklärtem Wirkmechanismus, der eine Hemmung der Prostaglandinsynthetase umfassen kann.
Anwendung
Fortsetzung nach i.v./i.m.-Ketorolac bei mäßig starken akuten Schmerzen, die eine Analgesie auf Opioidniveau erfordern, bei Erwachsenen; die kombinierte i.v./i.m.- und orale Behandlung darf 5 Tage nicht überschreiten
Häufige Nebenwirkungen
Magen-Darm-Ulzerationen und -Blutungen; Postoperative Blutungen; Akutes Nierenversagen
Boxed Warning
Die gesamte orale plus i.v./i.m.-Anwendung darf 5 Tage nicht überschreiten; hohes Risiko für Magen-Darm-Blutungen sowie renale und kardiovaskuläre Ereignisse.
Warnhinweise
Kontraindiziert bei peptischem Ulkus oder Magen-Darm-Blutung; Nicht für Kinder oder chronische Schmerzen; Durch Acetylsalicylsäure/NSAR ausgelöstes Asthma
Wechselwirkungen
Warfarin und Heparin; Salicylate

Markenfragen verwenden nur Namenspaare, die anhand der verlinkten Produktquelle geprüft wurden. Unbestätigte Zuordnungen werden in diesen Fragen ausgelassen; die übrigen Lerninhalte bleiben verfügbar.

Wirkstofffamilien: Nichtsteroidale Antirheumatika

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Stand der Produktinformation: 20260817 · Zum Lernen, nicht für klinische Entscheidungen. Marken und Produktinformationen beziehen sich auf die USA. Prüfe immer die aktuelle Quelle.

Quelle geprüft am: 2026-10-21. Das Quelldokument und ausgewählte Felder wurden verglichen. Die vollständige Karte wurde nicht unabhängig klinisch geprüft.

Aussprache

Ketorolac: KEE-toe-ROLE-ak

Die Aussprache gilt für den Wirkstoffnamen im US-Englischen.

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Körpersystem

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Ibuprofen

Gleiche Wirkstofffamilie: Nichtsteroidale Antirheumatika

Wirkmechanismus: Wirkt schmerzlindernd, fiebersenkend und entzündungshemmend. Laut ausgewählter Fachinformation ist der Mechanismus nicht vollständig geklärt und könnte mit einer Hemmung der Prostaglandinsynthese zusammenhängen.

Nur auf der Karte zu Ibuprofen: Anwendung — Rheumatoide Arthritis und Arthrose; Leichte bis mäßige Schmerzen; Primäre Dysmenorrhö · Häufige Nebenwirkungen — Übelkeit; Sodbrennen; Schwindel; Hautausschlag · Warnhinweise — Ab etwa der 20. Schwangerschaftswoche: fetale Nierenschädigung und verminderte Fruchtwassermenge; Anwendung zwischen etwa Woche 20 und 30 einschränken; Ab etwa der 30. Schwangerschaftswoche vermeiden, da sich der fetale Ductus arteriosus vorzeitig schließen kann; Bluthochdruck und Herzinsuffizienz; Nierentoxizität · Wechselwirkungen — ACE-Hemmer; Niedrig dosierte Acetylsalicylsäure (verminderte Wirkung); Antikoagulanzien

Meloxicam

Gleiche Wirkstofffamilie: Nichtsteroidale Antirheumatika

Wirkmechanismus: Hemmt Cyclooxygenase (COX-1 und COX-2) sowie die Prostaglandinsynthese; wirkt schmerzlindernd, entzündungshemmend und fiebersenkend.

Nur auf der Karte zu Meloxicam: Anwendung — Linderung der Zeichen und Symptome von Arthrose; Linderung der Zeichen und Symptome rheumatoider Arthritis; Pauciartikuläre oder polyartikuläre juvenile rheumatoide Arthritis bei Patienten mit mindestens 60 kg Körpergewicht · Häufige Nebenwirkungen — Durchfall; Infektion der oberen Atemwege; Dyspepsie; Grippeähnliche Symptome · Warnhinweise — Hepatotoxizität; Herzinsuffizienz und Ödeme; Nierentoxizität · Wechselwirkungen — Antikoagulanzien (z. B. Warfarin); SSRI / SNRI

Aspirin

Gleiche Wirkstofffamilie: Nichtsteroidale Antirheumatika

Wirkmechanismus: Hemmt durch Acetylierung der Cyclooxygenase die Prostaglandinsynthese und Thrombozytenaggregation; die irreversible Hemmung der thrombozytären COX-1 vermindert die Bildung von Thromboxan A2.

Nur auf der Karte zu Aspirin: Anwendung — Leichte Schmerzen; Kopf- und Zahnschmerzen; Menstruations- und Arthritisschmerzen · Häufige Nebenwirkungen — Magenblutung; Ohrgeräusche; Allergische Reaktion (Nesselsucht, Asthma) · Warnhinweise — Risiko eines Reye-Syndroms: Kinder und Jugendliche mit Windpocken oder grippeähnlichen Symptomen oder während der Erholung davon dürfen dieses Produkt nicht anwenden; Risiko schwerer Magenblutungen; Ab der 20. Schwangerschaftswoche nur auf ausdrückliche ärztliche Anweisung anwenden · Wechselwirkungen — Antikoagulanzien (Blutungen); Diuretika; Arzneimittel gegen Diabetes, Gicht und Arthritis

Ein Punkt gilt nur dann als gemeinsam, wenn beide Karten ihn gleich formulieren. Fehlt ein Punkt auf einer Karte, heißt das nicht, dass die Wirkung nie auftritt.

Boxed Warnings auf verwandten Karten

Ibuprofen: NSAR erhöhen das Risiko schwerwiegender kardiovaskulärer thrombotischer Ereignisse sowie gastrointestinaler Blutungen, Ulzerationen und Perforationen; im Zusammenhang mit einer koronaren Bypassoperation (CABG) dürfen sie nicht angewendet werden.

Meloxicam: NSAR können schwere, potenziell tödliche kardiovaskuläre thrombotische Ereignisse sowie gastrointestinale Blutungen, Ulzerationen oder Perforationen verursachen. Meloxicam ist im Zusammenhang mit einer koronaren Bypassoperation kontraindiziert.

Naproxen: NSAR erhöhen das Risiko schwerer kardiovaskulärer thrombotischer Ereignisse (Herzinfarkt, Schlaganfall) sowie gastrointestinaler Blutungen, Geschwüre und Perforationen; im Zusammenhang mit einer koronaren Bypassoperation (CABG) sind sie kontraindiziert.

Celecoxib: NSAR erhöhen das Risiko schwerer kardiovaskulärer thrombotischer Ereignisse (Myokardinfarkt, Schlaganfall) sowie gastrointestinaler Blutungen, Ulzerationen und Perforationen; kontraindiziert im Rahmen einer koronaren Bypassoperation (CABG).