Ibuprofen: Pharmakologie-Lernkarte

Lerne Mechanismus, Anwendungsgebiete, Nebenwirkungen, hervorgehobenen Warnhinweis und Wechselwirkungen von Ibuprofen mit Quellenangaben.

Wirkstoffname?
Ibuprofen
Wirkstoffklasse?
Nichtsteroidales Antirheumatikum (NSAR)
Wirkmechanismus
Wirkt schmerzlindernd, fiebersenkend und entzündungshemmend. Laut ausgewählter Fachinformation ist der Mechanismus nicht vollständig geklärt und könnte mit einer Hemmung der Prostaglandinsynthese zusammenhängen.
Anwendung
Rheumatoide Arthritis und Arthrose; Leichte bis mäßige Schmerzen; Primäre Dysmenorrhö
Häufige Nebenwirkungen
Übelkeit; Sodbrennen; Schwindel; Hautausschlag
Boxed Warning
NSAR erhöhen das Risiko schwerwiegender kardiovaskulärer thrombotischer Ereignisse sowie gastrointestinaler Blutungen, Ulzerationen und Perforationen; im Zusammenhang mit einer koronaren Bypassoperation (CABG) dürfen sie nicht angewendet werden.
Warnhinweise
Ab etwa der 20. Schwangerschaftswoche: fetale Nierenschädigung und verminderte Fruchtwassermenge; Anwendung zwischen etwa Woche 20 und 30 einschränken; Ab etwa der 30. Schwangerschaftswoche vermeiden, da sich der fetale Ductus arteriosus vorzeitig schließen kann; Bluthochdruck und Herzinsuffizienz; Nierentoxizität
Wechselwirkungen
ACE-Hemmer; Niedrig dosierte Acetylsalicylsäure (verminderte Wirkung); Antikoagulanzien

Markenfragen verwenden nur Namenspaare, die anhand der verlinkten Produktquelle geprüft wurden. Unbestätigte Zuordnungen werden in diesen Fragen ausgelassen; die übrigen Lerninhalte bleiben verfügbar.

Wirkstofffamilien: Nichtsteroidale Antirheumatika

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Stand der Produktinformation: 20260220 · Zum Lernen, nicht für klinische Entscheidungen. Marken und Produktinformationen beziehen sich auf die USA. Prüfe immer die aktuelle Quelle.

Quelle geprüft am: 2026-10-21. Das Quelldokument und ausgewählte Felder wurden verglichen. Die vollständige Karte wurde nicht unabhängig klinisch geprüft.

Aussprache

Ibuprofen: eye-byoo-PROE-fen

Die Aussprache gilt für den Wirkstoffnamen im US-Englischen.

Weitere Wirkstoffe aus derselben Wirkstofffamilie

Nichtsteroidale Antirheumatika: Meloxicam, Aspirin, Naproxen, Celecoxib, Diclofenac (zum Einnehmen), Diclofenac (auf der Haut), Ketorolac (zum Einnehmen), Ketorolac (am Auge)

Körpersystem

Schmerz · 16 Arzneimittel-Lernkarten

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Indometacin

Gleiche Wirkstofffamilie: Nichtsteroidale Antirheumatika

Wirkmechanismus: Der Wirkmechanismus ist nicht vollständig geklärt, umfasst aber die Hemmung von COX-1 und COX-2; eine verminderte Prostaglandinsynthese kann zu den peripheren Wirkungen beitragen.

Auf beiden Karten: Häufige Nebenwirkungen — Übelkeit; Schwindel · Warnhinweise — Nierentoxizität

Nur auf der Karte zu Indometacin: Anwendung — Mittelschwere bis schwere rheumatoide Arthritis, einschließlich akuter Schübe; Mittelschwere bis schwere ankylosierende Spondylitis; Mittelschwere bis schwere Arthrose; Akute schmerzhafte Schulter durch Bursitis und/oder Tendinitis · Häufige Nebenwirkungen — Kopfschmerzen; Dyspepsie · Warnhinweise — Hepatotoxizität; Herzinsuffizienz und Ödeme · Wechselwirkungen — Antikoagulanzien (z. B. Warfarin); Aspirin und Thrombozytenaggregationshemmer; SSRI und SNRI

Naproxen

Gleiche Wirkstofffamilie: Nichtsteroidale Antirheumatika

Wirkmechanismus: Wirkt schmerzlindernd, entzündungshemmend und fiebersenkend. Der Mechanismus ist nicht vollständig geklärt, umfasst aber die Hemmung von COX-1 und COX-2; eine verringerte Prostaglandinbildung kann beitragen.

Auf beiden Karten: Anwendung — Primäre Dysmenorrhö · Häufige Nebenwirkungen — Übelkeit

Nur auf der Karte zu Naproxen: Anwendung — Rheumatoide Arthritis, Arthrose und ankylosierende Spondylitis; Tendinitis, Bursitis und akute Gicht; Schmerzen · Häufige Nebenwirkungen — Dyspepsie; Bauchschmerzen; Kopfschmerzen; Ödeme · Warnhinweise — Aspirinempfindliches Asthma / NSAR-Allergie; Nierentoxizität und Hyperkaliämie; Hepatotoxizität, Herzinsuffizienz und fetale Toxizität · Wechselwirkungen — Antikoagulanzien / Thrombozytenaggregationshemmer; SSRI / SNRI (Blutungsrisiko); Niedrig dosiertes Aspirin

Etodolac

Gleiche Wirkstofffamilie: Nichtsteroidale Antirheumatika

Wirkmechanismus: Zeigt in Tiermodellen entzündungshemmende, schmerzstillende und fiebersenkende Wirkung. Der Mechanismus ist nicht vollständig geklärt und könnte mit einer Hemmung der Prostaglandinsynthetase zusammenhängen.

Auf beiden Karten: Häufige Nebenwirkungen — Übelkeit; Schwindel

Nur auf der Karte zu Etodolac: Anwendung — Anzeichen und Symptome von Arthrose oder rheumatoider Arthritis bei Erwachsenen; Akute Schmerzen bei Erwachsenen · Häufige Nebenwirkungen — Dyspepsie; Bauchschmerzen; Durchfall · Warnhinweise — Asthma oder allergische Reaktion nach Aspirin oder anderen NSAR; Neu auftretende oder sich verschlechternde Hypertonie, Herzinsuffizienz; Leberreaktionen, erhöhte Leberwerte · Wechselwirkungen — Warfarin (synergistische Wirkung auf gastrointestinale Blutungen); ACE-Hemmer, Thiazid- und Schleifendiuretika; Lithium, Methotrexat, Ciclosporin, Digoxin

Ein Punkt gilt nur dann als gemeinsam, wenn beide Karten ihn gleich formulieren. Fehlt ein Punkt auf einer Karte, heißt das nicht, dass die Wirkung nie auftritt.

Boxed Warnings auf verwandten Karten

Meloxicam: NSAR können schwere, potenziell tödliche kardiovaskuläre thrombotische Ereignisse sowie gastrointestinale Blutungen, Ulzerationen oder Perforationen verursachen. Meloxicam ist im Zusammenhang mit einer koronaren Bypassoperation kontraindiziert.

Naproxen: NSAR erhöhen das Risiko schwerer kardiovaskulärer thrombotischer Ereignisse (Herzinfarkt, Schlaganfall) sowie gastrointestinaler Blutungen, Geschwüre und Perforationen; im Zusammenhang mit einer koronaren Bypassoperation (CABG) sind sie kontraindiziert.

Celecoxib: NSAR erhöhen das Risiko schwerer kardiovaskulärer thrombotischer Ereignisse (Myokardinfarkt, Schlaganfall) sowie gastrointestinaler Blutungen, Ulzerationen und Perforationen; kontraindiziert im Rahmen einer koronaren Bypassoperation (CABG).

Diclofenac (zum Einnehmen): Erhöhtes Risiko schwerer kardiovaskulärer thrombotischer Ereignisse (Herzinfarkt, Schlaganfall) sowie gastrointestinaler Blutungen, Ulzerationen und Perforationen.