Ketorolac (am Auge): Wirkung, Anwendung und Warnhinweise
Lerne, wie Ketorolac-Augentropfen vermutlich die Prostaglandinsynthese hemmen, die Anwendung nach Kataraktoperation und bei allergischem Juckreiz sowie das Risiko verzögerter Heilung.
Wirkstoffname?
Ketorolac
Wirkstoffklasse?
NSAR (ophthalmologisch)
Wirkmechanismus
Nichtsteroidales Antirheumatikum, das vermutlich durch Hemmung der Prostaglandin-Biosynthese wirkt.
Anwendung
Entzündung nach Kataraktoperation bei Patienten ab 2 Jahren; Vorübergehende Linderung von Augenjucken bei saisonaler allergischer Konjunktivitis bei Patienten ab 2 Jahren
Häufige Nebenwirkungen
Vorübergehendes Stechen und Brennen; Allergische Reaktionen; Hornhautödem; Iritis; Oberflächliche Keratitis
Warnhinweise
Verzögerte Heilung; Kreuzempfindlichkeit gegenüber Aspirin/NSAR; Verlängerte Blutungszeit
Markenfragen verwenden nur Namenspaare, die anhand der verlinkten Produktquelle geprüft wurden. Unbestätigte Zuordnungen werden in diesen Fragen ausgelassen; die übrigen Lerninhalte bleiben verfügbar.
Stand der Produktinformation: 20260825 · Zum Lernen, nicht für klinische Entscheidungen. Marken und Produktinformationen beziehen sich auf die USA. Prüfe immer die aktuelle Quelle.
Quelle geprüft am: 2026-10-21. Das Quelldokument und ausgewählte Felder wurden verglichen. Die vollständige Karte wurde nicht unabhängig klinisch geprüft.
Wirkmechanismus: Wirkt schmerzlindernd, fiebersenkend und entzündungshemmend. Laut ausgewählter Fachinformation ist der Mechanismus nicht vollständig geklärt und könnte mit einer Hemmung der Prostaglandinsynthese zusammenhängen.
Nur auf der Karte zu Ibuprofen: Anwendung — Rheumatoide Arthritis und Arthrose; Leichte bis mäßige Schmerzen; Primäre Dysmenorrhö · Häufige Nebenwirkungen — Übelkeit; Sodbrennen; Schwindel; Hautausschlag · Warnhinweise — Ab etwa der 20. Schwangerschaftswoche: fetale Nierenschädigung und verminderte Fruchtwassermenge; Anwendung zwischen etwa Woche 20 und 30 einschränken; Ab etwa der 30. Schwangerschaftswoche vermeiden, da sich der fetale Ductus arteriosus vorzeitig schließen kann; Bluthochdruck und Herzinsuffizienz; Nierentoxizität
Wirkmechanismus: Hemmt Cyclooxygenase (COX-1 und COX-2) sowie die Prostaglandinsynthese; wirkt schmerzlindernd, entzündungshemmend und fiebersenkend.
Nur auf der Karte zu Meloxicam: Anwendung — Linderung der Zeichen und Symptome von Arthrose; Linderung der Zeichen und Symptome rheumatoider Arthritis; Pauciartikuläre oder polyartikuläre juvenile rheumatoide Arthritis bei Patienten mit mindestens 60 kg Körpergewicht · Häufige Nebenwirkungen — Durchfall; Infektion der oberen Atemwege; Dyspepsie; Grippeähnliche Symptome · Warnhinweise — Hepatotoxizität; Herzinsuffizienz und Ödeme; Nierentoxizität
Wirkmechanismus: Hemmt durch Acetylierung der Cyclooxygenase die Prostaglandinsynthese und Thrombozytenaggregation; die irreversible Hemmung der thrombozytären COX-1 vermindert die Bildung von Thromboxan A2.
Nur auf der Karte zu Aspirin: Anwendung — Leichte Schmerzen; Kopf- und Zahnschmerzen; Menstruations- und Arthritisschmerzen · Häufige Nebenwirkungen — Magenblutung; Ohrgeräusche; Allergische Reaktion (Nesselsucht, Asthma) · Warnhinweise — Risiko eines Reye-Syndroms: Kinder und Jugendliche mit Windpocken oder grippeähnlichen Symptomen oder während der Erholung davon dürfen dieses Produkt nicht anwenden; Risiko schwerer Magenblutungen; Ab der 20. Schwangerschaftswoche nur auf ausdrückliche ärztliche Anweisung anwenden
Ein Punkt gilt nur dann als gemeinsam, wenn beide Karten ihn gleich formulieren. Fehlt ein Punkt auf einer Karte, heißt das nicht, dass die Wirkung nie auftritt.
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