Lerne die kardioselektive Beta-1-Blockade von Atenolol, die Anwendung bei Bluthochdruck und wichtige Warnhinweise wie die Risiken eines abrupten Absetzens.
Wirkstoffname?
Atenolol
Wirkstoffklasse?
Beta-1-selektiver (kardioselektiver) Betablocker
Wirkmechanismus
Beta-1-selektiver adrenerger Blocker ohne membranstabilisierende oder intrinsische sympathomimetische Aktivität; bei höheren Dosen geht die Selektivität verloren.
Anwendung
Hypertonie
Häufige Nebenwirkungen
Müdigkeit / Erschöpfung; Schwindel; Kalte Extremitäten; Bradykardie; Depression
Boxed Warning
Abruptes Absetzen kann eine Angina pectoris verschlimmern und wurde mit Myokardinfarkt und ventrikulären Arrhythmien in Verbindung gebracht; die Fachinformation rät, ein abruptes Absetzen zu vermeiden, und zur Vorsicht auch bei Hypertoniepatienten mit möglicherweise unerkannter koronarer Herzkrankheit.
Warnhinweise
Kontraindiziert bei Sinusbradykardie und Herzblock höheren als ersten Grades; Kontraindiziert bei kardiogenem Schock / manifester Herzinsuffizienz
Wechselwirkungen
Katecholaminspeicher entleerende Arzneimittel (Reserpin); Calciumkanalblocker, Disopyramid, Amiodaron; Absetzen von Clonidin
Markenfragen verwenden nur Namenspaare, die anhand der verlinkten Produktquelle geprüft wurden. Unbestätigte Zuordnungen werden in diesen Fragen ausgelassen; die übrigen Lerninhalte bleiben verfügbar.
Stand der Produktinformation: 20260825 · Zum Lernen, nicht für klinische Entscheidungen. Marken und Produktinformationen beziehen sich auf die USA. Prüfe immer die aktuelle Quelle.
Quelle geprüft am: 2026-10-21. Das Quelldokument und ausgewählte Felder wurden verglichen. Die vollständige Karte wurde nicht unabhängig klinisch geprüft.
Wirkmechanismus: Beta-1-selektiver (kardioselektiver) adrenerger Rezeptorblocker ohne intrinsische sympathomimetische Aktivität; blockiert bei höheren Spiegeln auch Beta-2-Rezeptoren.
Auf beiden Karten: Häufige Nebenwirkungen — Schwindel; Bradykardie; Depression
Nur auf der Karte zu Metoprolol: Anwendung — Hypertonie bei Erwachsenen; Langzeitbehandlung der Angina pectoris zur Verringerung der Anfälle und Verbesserung der Belastungstoleranz; Verringerung der kardiovaskulären Sterblichkeit bei hämodynamisch stabilen Patienten mit gesichertem oder vermutetem akutem Myokardinfarkt · Häufige Nebenwirkungen — Müdigkeit; Atemnot · Warnhinweise — Abruptes Absetzen kann eine Ischämie verschlimmern; Verschlechterung einer Herzinsuffizienz; Kann eine Hypoglykämie maskieren · Wechselwirkungen — Katecholaminspeicher entleerende Arzneimittel; CYP2D6-Hemmer; Digoxin, Clonidin, Diltiazem, Verapamil
Wirkmechanismus: Racemisches Gemisch: Die nichtselektive Betablockade stammt vom S(-)-Enantiomer, die Alpha-1-Blockade von beiden Enantiomeren; keine intrinsische sympathomimetische Aktivität.
Auf beiden Karten: Häufige Nebenwirkungen — Schwindel; Bradykardie
Nur auf der Karte zu Carvedilol: Anwendung — Leichte bis schwere chronische Herzinsuffizienz ischämischen oder kardiomyopathischen Ursprungs, meist zusammen mit anderen Herzinsuffizienzmedikamenten; Senkung der kardiovaskulären Sterblichkeit bei klinisch stabilen Überlebenden eines akuten Myokardinfarkts mit linksventrikulärer Ejektionsfraktion von höchstens 40 %; Essenzielle Hypertonie · Häufige Nebenwirkungen — Müdigkeit; Hypotonie; Hyperglykämie · Warnhinweise — Nicht abrupt absetzen; Bronchialasthma / bronchospastische Erkrankungen; Kann Hypoglykämie maskieren · Wechselwirkungen — CYP2D6-Hemmer; Rifampicin; Digoxin, Ciclosporin; Clonidin, Reserpin, MAO-Hemmer
Wirkmechanismus: Die nichtselektive Betablockade senkt bei Angina pectoris in der Regel den myokardialen Sauerstoffbedarf. Der blutdrucksenkende Mechanismus ist nicht geklärt; ein vermindertes Herzzeitvolumen, eine verringerte Reninfreisetzung und ein reduzierter Sympathikotonus können dazu beitragen.
Auf beiden Karten: Häufige Nebenwirkungen — Bradykardie · Warnhinweise — Kontraindiziert bei Sinusbradykardie und Herzblock höheren als ersten Grades
Nur auf der Karte zu Propranolol: Anwendung — Hypertonie und Angina pectoris; Kontrolle der Kammerfrequenz bei Vorhofflimmern mit schneller ventrikulärer Überleitung; Senkung der kardiovaskulären Mortalität nach der Akutphase eines Myokardinfarkts bei klinisch stabilen Patienten; Migräneprophylaxe und essenzieller Tremor · Häufige Nebenwirkungen — Müdigkeit / Mattigkeit; Benommenheit; Übelkeit / Erbrechen; Lebhafte Träume · Warnhinweise — Kontraindiziert bei kardiogenem Schock; Kontraindiziert bei Asthma bronchiale; Abruptes Absetzen kann eine Angina pectoris verschlimmern oder einen Myokardinfarkt auslösen; die Fachinformation verlangt ein schrittweises Absetzen unter ärztlicher Überwachung · Wechselwirkungen — CYP2D6- / 1A2- / 2C19-Hemmer; Enzyminduktoren (Rifampicin, Phenytoin); Antiarrhythmika (Propafenon)
Ein Punkt gilt nur dann als gemeinsam, wenn beide Karten ihn gleich formulieren. Fehlt ein Punkt auf einer Karte, heißt das nicht, dass die Wirkung nie auftritt.
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