Lerne die AT1-Blockade durch Valsartan, die Anwendung bei Hypertonie und Herzinsuffizienz sowie Warnhinweise zu Fetotoxizität und Kalium.
Wirkstoffname?
Valsartan
Marken
Diovan
Wirkstoffklasse?
Angiotensin-II-Rezeptorblocker (ARB)
Wirkmechanismus
Blockiert selektiv die Bindung von Angiotensin II an AT1-Rezeptoren und hemmt so dessen vasokonstriktorische und die Aldosteronsekretion fördernde Wirkung.
Anwendung
Hypertonie bei Erwachsenen und Kindern ab 6 Jahren; Senkung herzinsuffizienzbedingter Krankenhausaufenthalte bei Erwachsenen mit Herzinsuffizienz der NYHA-Klasse II–IV; Senkung der kardiovaskulären Mortalität bei klinisch stabilen Erwachsenen mit linksventrikulärem Versagen oder linksventrikulärer Dysfunktion nach Myokardinfarkt
Fetotoxizität: Arzneimittel, die auf das Renin-Angiotensin-System wirken, können den sich entwickelnden Fetus schädigen oder töten; bei festgestellter Schwangerschaft absetzen.
Warnhinweise
Hypotonie; Veränderungen von Nierenfunktion und Kalium; Kein Aliskiren bei Diabetes
Stand der Produktinformation: 20260805 · Zum Lernen, nicht für klinische Entscheidungen. Marken und Produktinformationen beziehen sich auf die USA. Prüfe immer die aktuelle Quelle.
Quelle geprüft am: 2026-10-21. Das Quelldokument und ausgewählte Felder wurden verglichen. Die vollständige Karte wurde nicht unabhängig klinisch geprüft.
Wirkmechanismus: Olmesartan blockiert die Wirkungen von Angiotensin II, Amlodipin hemmt den Calciumeinstrom in die glatte Gefäßmuskulatur und HCTZ fördert die Ausscheidung von Natrium und Chlorid.
Auf beiden Karten: Häufige Nebenwirkungen — Kopfschmerzen; Schwindel; Müdigkeit · Wechselwirkungen — NSAR; Lithium
Nur auf der Karte zu Olmesartan / Amlodipin / Hydrochlorothiazid: Anwendung — Hypertonie, die die gewählte Kombination Olmesartan/Amlodipin/Hydrochlorothiazid erfordert; nicht zur Initialtherapie indiziert · Häufige Nebenwirkungen — Periphere Ödeme; Muskelkrämpfe · Warnhinweise — Hypotonie bei Patienten mit Volumenmangel; Flüssigkeits- und Elektrolytstörungen; Sprue-ähnliche Enteropathie · Wechselwirkungen — Aliskiren (bei Diabetes)
Wirkmechanismus: Sacubitril hemmt (über LBQ657) Neprilysin; Valsartan blockiert den AT1-Rezeptor.
Auf beiden Karten: Häufige Nebenwirkungen — Schwindel; Hypotonie; Hyperkaliämie · Warnhinweise — Hypotonie · Wechselwirkungen — Lithium
Nur auf der Karte zu Sacubitril / Valsartan: Anwendung — Verringerung kardiovaskulärer Todesfälle und herzinsuffizienzbedingter Krankenhausaufenthalte bei Erwachsenen mit chronischer Herzinsuffizienz; der Nutzen ist am deutlichsten, wenn die linksventrikuläre Ejektionsfraktion unter dem Normalwert liegt; Symptomatische Herzinsuffizienz mit systolischer Dysfunktion des systemischen linken Ventrikels bei Kindern ab 1 Jahr · Häufige Nebenwirkungen — Husten; Nierenversagen · Warnhinweise — Angioödem; Nierenfunktionsstörung / Hyperkaliämie · Wechselwirkungen — ACE-Hemmer (kontraindiziert); Kaliumsparende Diuretika
Wirkmechanismus: Losartan und sein aktiver Metabolit blockieren am Rezeptor von Angiotensin II dessen gefäßverengende und die Aldosteronfreisetzung auslösende Wirkungen.
Auf beiden Karten: Anwendung — Hypertonie bei Erwachsenen und Kindern ab 6 Jahren · Häufige Nebenwirkungen — Schwindel · Wechselwirkungen — NSAR; Lithium
Nur auf der Karte zu Losartan: Anwendung — Senkung des Schlaganfallrisikos bei Bluthochdruck mit linksventrikulärer Hypertrophie; laut Produktinformation galt dieser Nutzen nicht für Schwarze Patienten; Diabetische Nephropathie mit erhöhtem Serumkreatinin und Proteinurie bei Typ-2-Diabetes und Bluthochdruck in der Vorgeschichte · Häufige Nebenwirkungen — Infektion der oberen Atemwege; Verstopfte Nase; Rückenschmerzen · Warnhinweise — Hypotonie bei Patienten mit Volumenmangel; Veränderungen der Nierenfunktion; Hyperkaliämie · Wechselwirkungen — Kaliumsteigernde Mittel
Ein Punkt gilt nur dann als gemeinsam, wenn beide Karten ihn gleich formulieren. Fehlt ein Punkt auf einer Karte, heißt das nicht, dass die Wirkung nie auftritt.
Losartan: Arzneimittel, die auf das Renin-Angiotensin-System wirken, können den Fötus schädigen und zum Tod führen; bei Feststellung einer Schwangerschaft ist das Arzneimittel abzusetzen.
Olmesartan / Amlodipin / Hydrochlorothiazid: Fetotoxizität: Arzneimittel mit Wirkung auf das Renin-Angiotensin-System können den Fetus schädigen oder töten; bei festgestellter Schwangerschaft absetzen.
Irbesartan: Fetotoxizität: Arzneimittel, die auf das Renin-Angiotensin-System wirken, können den Fötus schädigen und zum Tod führen; bei Feststellung einer Schwangerschaft ist das Arzneimittel abzusetzen.
Telmisartan: Fetotoxizität: sofort absetzen, sobald eine Schwangerschaft festgestellt wird.
Optionale Nutzungsstatistiken zeigen, welche Werkzeuge hilfreich sind. Deine Antworten, Projektnamen und Maße werden nicht übertragen. Die Werkzeuge funktionieren mit jeder Auswahl.