Bewegungsapparat

10 Lernkarten mit Quellen für dieses Körpersystem.

Verfügbare Karten öffnen sich in der gewählten Sprache. Die übrigen Karten öffnen sich auf Englisch.

Meloxicam
Cyclobenzaprin
Allopurinol
Methocarbamol
Tizanidin
Alendronat
Baclofen
Indometacin
Nabumeton
Etodolac

Wirkstofffamilien in diesem Körpersystem

So wirken die einzelnen Wirkstoffe

Wirkstoffe in diesem Körpersystem: 10 · in einer Wirkstofffamilie: 4 · Wirkstofffamilien: 1

Meloxicam — Hemmt Cyclooxygenase (COX-1 und COX-2) sowie die Prostaglandinsynthese; wirkt schmerzlindernd, entzündungshemmend und fiebersenkend.
Cyclobenzaprin — Lindert Skelettmuskelspasmen lokalen Ursprungs, ohne die Muskelfunktion zu beeinträchtigen. Tierstudien sprechen für eine überwiegend zentrale Wirkung statt einer direkten Wirkung am Skelettmuskel oder an der neuromuskulären Endplatte.
Allopurinol — Hypoxanthin-Analogon; Allopurinol und Oxipurinol hemmen die Xanthinoxidase und verringern dadurch die Harnsäurebildung.
Methocarbamol — Nicht geklärt; möglicherweise durch eine allgemeine ZNS-Dämpfung bedingt. Keine direkte Wirkung auf quergestreifte Muskulatur, motorische Endplatte oder Nervenfaser.
Tizanidin — Zentraler alpha-2-adrenerger Agonist, der Spastik vermutlich durch verstärkte präsynaptische Hemmung von Motoneuronen verringert; die stärksten Effekte zeigen sich an polysynaptischen Bahnen.
Alendronat — Tierstudien zeigen eine bevorzugte Anreicherung an Knochenresorptionsstellen unterhalb der Osteoklasten und eine Hemmung der Osteoklastenaktivität, wodurch die Knochenresorption abnimmt.
Baclofen — Der genaue Wirkmechanismus ist nicht vollständig bekannt. Baclofen kann mono- und polysynaptische spinale Reflexe hemmen, möglicherweise durch Hyperpolarisation afferenter Nervenendigungen; auch supraspinale Wirkungen können beitragen.
Indometacin — Der Wirkmechanismus ist nicht vollständig geklärt, umfasst aber die Hemmung von COX-1 und COX-2; eine verminderte Prostaglandinsynthese kann zu den peripheren Wirkungen beitragen.
Nabumeton — Prodrug, das in der Leber zu 6MNA umgewandelt wird, einem starken Hemmstoff der Prostaglandinsynthese.
Etodolac — Zeigt in Tiermodellen entzündungshemmende, schmerzstillende und fiebersenkende Wirkung. Der Mechanismus ist nicht vollständig geklärt und könnte mit einer Hemmung der Prostaglandinsynthetase zusammenhängen.

Jede Zusammenfassung ist die Zeile zum Wirkmechanismus aus der Lernkarte des Wirkstoffs.

Am häufigsten auf Karten dieses Körpersystems

Häufige Nebenwirkungen

Dyspepsie · 5/10: Meloxicam, Alendronat, Indometacin, Nabumeton, Etodolac

Schwindel · 5/10: Cyclobenzaprin, Tizanidin, Baclofen, Indometacin, Etodolac

Durchfall · 4/10: Meloxicam, Allopurinol, Nabumeton, Etodolac

Übelkeit · 4/10: Allopurinol, Alendronat, Indometacin, Etodolac

Bauchschmerzen · 3/10: Alendronat, Nabumeton, Etodolac

Mundtrockenheit · 2/10: Cyclobenzaprin, Tizanidin

Müdigkeit · 2/10: Cyclobenzaprin, Baclofen

Verstopfung · 2/10: Cyclobenzaprin, Nabumeton

Warnhinweise

Hepatotoxizität · 2/10: Meloxicam, Indometacin

Herzinsuffizienz und Ödeme · 2/10: Meloxicam, Indometacin

Nierentoxizität · 2/10: Meloxicam, Indometacin

Wechselwirkungen

ZNS-dämpfende Mittel und Alkohol · 2/10: Methocarbamol, Baclofen

Boxed Warning

4/10: Meloxicam, Indometacin, Nabumeton, Etodolac

Gleicher Wortlaut der Boxed Warning bei: Indometacin, Nabumeton, Etodolac

Ein Punkt gilt nur dann als gemeinsam, wenn beide Karten ihn gleich formulieren. Fehlt ein Punkt auf einer Karte, heißt das nicht, dass die Wirkung nie auftritt.