Spironolacton: Wirkung, Anwendung und Warnhinweise

Lerne den Aldosteron-Antagonismus von Spironolacton, seine Anwendungsgrenzen und kaliumbezogenen Risiken kennen.

Wirkstoffname?
Spironolacton
Wirkstoffklasse?
Aldosteron-Antagonist (kaliumsparendes Diuretikum)
Wirkmechanismus
Blockiert kompetitiv die Aldosteronrezeptoren im distalen Tubulus: Natrium und Wasser werden vermehrt ausgeschieden, Kalium wird zurückgehalten.
Anwendung
Herzinsuffizienz mit reduzierter Ejektionsfraktion, NYHA-Klasse III–IV; Zusatzbehandlung bei durch andere Arzneimittel unzureichend kontrolliertem Bluthochdruck; Ödeme bei Erwachsenen mit Zirrhose oder nephrotischem Syndrom, wenn die angegebenen Maßnahmen zur Grunderkrankung, Flüssigkeit/Natrium und anderen Diuretika unzureichend sind; Primärer Hyperaldosteronismus: kurzfristig vor einer Operation oder langfristig in ausgewählten nichtoperativen Fällen bzw. bei Nebennierenhyperplasie
Häufige Nebenwirkungen
Hyperkaliämie; Gynäkomastie; Übelkeit / Erbrechen; Schwindel; Kopfschmerzen
Warnhinweise
Hyperkaliämie; Hypotonie und Verschlechterung der Nierenfunktion; Bei Morbus Addison kontraindiziert
Wechselwirkungen
ACE-Hemmer / ARB / Kaliumpräparate; Lithium; NSAR

Markenfragen verwenden nur Namenspaare, die anhand der verlinkten Produktquelle geprüft wurden. Unbestätigte Zuordnungen werden in diesen Fragen ausgelassen; die übrigen Lerninhalte bleiben verfügbar.

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Stand der Produktinformation: 20260909 · Zum Lernen, nicht für klinische Entscheidungen. Marken und Produktinformationen beziehen sich auf die USA. Prüfe immer die aktuelle Quelle.

Quelle geprüft am: 2026-10-21. Das Quelldokument und ausgewählte Felder wurden verglichen. Die vollständige Karte wurde nicht unabhängig klinisch geprüft.

Aussprache

Spironolactone: speer-on-oh-LAK-tone

Die Aussprache gilt für den Wirkstoffnamen im US-Englischen.

Körpersystem

Herz-Kreislauf · 47 Arzneimittel-Lernkarten

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Lisinopril

Gleiches Körpersystem: Herz-Kreislauf

Wirkmechanismus: Hemmt das Angiotensin-konvertierende Enzym, blockiert dadurch die Umwandlung von Angiotensin I in Angiotensin II und unterdrückt das Renin-Angiotensin-Aldosteron-System.

Auf beiden Karten: Häufige Nebenwirkungen — Schwindel; Kopfschmerzen · Warnhinweise — Hyperkaliämie · Wechselwirkungen — Lithium; NSAR

Nur auf der Karte zu Lisinopril: Anwendung — Bluthochdruck bei Erwachsenen und Kindern ab 6 Jahren; Zusatztherapie bei Herzinsuffizienz; Senkung der Sterblichkeit nach akutem Myokardinfarkt bei hämodynamisch stabilen Patienten, die innerhalb der ersten 24 Stunden behandelt werden · Häufige Nebenwirkungen — Husten; Hypotonie; Brustschmerzen · Warnhinweise — Angioödem; Eingeschränkte Nierenfunktion · Wechselwirkungen — Diuretika

Valsartan

Gleiches Körpersystem: Herz-Kreislauf

Wirkmechanismus: Blockiert selektiv die Bindung von Angiotensin II an AT1-Rezeptoren und hemmt so dessen vasokonstriktorische und die Aldosteronsekretion fördernde Wirkung.

Auf beiden Karten: Häufige Nebenwirkungen — Hyperkaliämie; Schwindel; Kopfschmerzen · Wechselwirkungen — Lithium; NSAR

Nur auf der Karte zu Valsartan: Anwendung — Hypertonie bei Erwachsenen und Kindern ab 6 Jahren; Senkung herzinsuffizienzbedingter Krankenhausaufenthalte bei Erwachsenen mit Herzinsuffizienz der NYHA-Klasse II–IV; Senkung der kardiovaskulären Mortalität bei klinisch stabilen Erwachsenen mit linksventrikulärem Versagen oder linksventrikulärer Dysfunktion nach Myokardinfarkt · Häufige Nebenwirkungen — Müdigkeit; Hypotonie · Warnhinweise — Hypotonie; Veränderungen von Nierenfunktion und Kalium; Kein Aliskiren bei Diabetes · Wechselwirkungen — Kaliumsparende Diuretika / Kaliumpräparate

Benazepril

Gleiches Körpersystem: Herz-Kreislauf

Wirkmechanismus: Benazeprilat hemmt ACE, blockiert die Umwandlung von Angiotensin I in Angiotensin II und senkt Aldosteron.

Auf beiden Karten: Häufige Nebenwirkungen — Schwindel; Kopfschmerzen · Warnhinweise — Hyperkaliämie · Wechselwirkungen — Lithium; NSAR

Nur auf der Karte zu Benazepril: Anwendung — Hypertonie bei Erwachsenen und Kindern ab 6 Jahren; die pädiatrische Anwendung ist bei einer GFR unter 30 mL/min/1,73 m² nicht belegt · Häufige Nebenwirkungen — Somnolenz; Orthostatischer Schwindel; Husten · Warnhinweise — Angioödem; Eingeschränkte Nierenfunktion · Wechselwirkungen — Neprilysin-Hemmer (Sacubitril)

Ein Punkt gilt nur dann als gemeinsam, wenn beide Karten ihn gleich formulieren. Fehlt ein Punkt auf einer Karte, heißt das nicht, dass die Wirkung nie auftritt.