Solifenacin: Wirkung, Anwendung und Warnhinweise

Lerne, wie Solifenacin muskarinische Rezeptoren der Blase blockiert, die Anwendung bei überaktiver Blase Erwachsener und Warnhinweise zu Angioödem, Harnverhalt und QT.

Wirkstoffname?
Solifenacin
Wirkstoffklasse?
Antimuskarinikum (überaktive Blase)
Wirkmechanismus
Kompetitiver Muskarinrezeptor-Antagonist; Muskarinrezeptoren vermitteln die cholinerge Kontraktion der glatten Blasenmuskulatur.
Anwendung
Überaktive Blase mit Harndrang, häufigem Wasserlassen oder Dranginkontinenz bei Erwachsenen
Häufige Nebenwirkungen
Mundtrockenheit; Verstopfung; Harnwegsinfektion; Verschwommenes Sehen
Warnhinweise
Angioödem und Anaphylaxie; Harnverhalt (Blasenauslassobstruktion); QT-Verlängerung bei Hochrisikopatienten
Wechselwirkungen
Starke CYP3A4-Hemmer (z. B. Ketoconazol)

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Wirkstofffamilien: Antimuskarinika für die Harnblase

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Stand der Produktinformation: 20260706 · Zum Lernen, nicht für klinische Entscheidungen. Marken und Produktinformationen beziehen sich auf die USA. Prüfe immer die aktuelle Quelle.

Quelle geprüft am: 2026-10-21. Das Quelldokument und ausgewählte Felder wurden verglichen. Die vollständige Karte wurde nicht unabhängig klinisch geprüft.

Aussprache

Solifenacin: sol-i-FEN-a-sin

Die Aussprache gilt für den Wirkstoffnamen im US-Englischen.

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Körpersystem

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Wirkmechanismus: Entspannt die glatte Muskulatur der Blase durch eine direkte spasmolytische Wirkung und durch Hemmung der muskarinischen Wirkung von Acetylcholin.

Auf beiden Karten: Häufige Nebenwirkungen — Mundtrockenheit; Verstopfung

Nur auf der Karte zu Oxybutynin: Anwendung — Überaktive Blase mit Dranginkontinenz, Harndrang und erhöhter Miktionsfrequenz; Symptome einer Detrusorüberaktivität bei einer neurologischen Erkrankung bei Kindern ab 6 Jahren · Häufige Nebenwirkungen — Durchfall; Kopfschmerzen; Somnolenz · Warnhinweise — Kontraindiziert bei Harnverhalt, Magenretention oder stark verminderter gastrointestinaler Motilität sowie unkontrolliertem Engwinkelglaukom; Angioödem; Anticholinerge ZNS-Wirkungen · Wechselwirkungen — Andere Anticholinergika; Prokinetika (Metoclopramid)

Mirabegron

Gleiches Körpersystem: Urogenitaltrakt

Wirkmechanismus: Aktiviert Beta-3-Rezeptoren, entspannt den Detrusor während der Blasenfüllung und erhöht die Blasenkapazität.

Auf beiden Karten: Häufige Nebenwirkungen — Harnwegsinfektion · Warnhinweise — Harnverhalt (Blasenauslassobstruktion)

Nur auf der Karte zu Mirabegron: Anwendung — Überaktive Blase bei Erwachsenen mit Harndrang, häufigem Wasserlassen oder Dranginkontinenz; Neurogene Detrusorüberaktivität bei Kindern ab 3 Jahren mit einem Körpergewicht von mindestens 35 kg, für die genannten Retardtabletten · Häufige Nebenwirkungen — Hypertonie; Nasopharyngitis; Kopfschmerzen · Warnhinweise — Blutdruckanstieg; Angioödem · Wechselwirkungen — Muskarinrezeptor-Antagonisten bei überaktiver Blase

Ein Punkt gilt nur dann als gemeinsam, wenn beide Karten ihn gleich formulieren. Fehlt ein Punkt auf einer Karte, heißt das nicht, dass die Wirkung nie auftritt.