Mirabegron: Wirkung, Anwendung und Warnhinweise

Lerne die Beta-3-agonistische Wirkung von Mirabegron, die Anwendung bei überaktiver Blase Erwachsener und neurogener Detrusorüberaktivität bei Kindern sowie Warnhinweise.

Wirkstoffname?
Mirabegron
Wirkstoffklasse?
Beta-3-Adrenozeptor-Agonist
Wirkmechanismus
Aktiviert Beta-3-Rezeptoren, entspannt den Detrusor während der Blasenfüllung und erhöht die Blasenkapazität.
Anwendung
Überaktive Blase bei Erwachsenen mit Harndrang, häufigem Wasserlassen oder Dranginkontinenz; Neurogene Detrusorüberaktivität bei Kindern ab 3 Jahren mit einem Körpergewicht von mindestens 35 kg, für die genannten Retardtabletten
Häufige Nebenwirkungen
Hypertonie; Nasopharyngitis; Harnwegsinfektion; Kopfschmerzen
Warnhinweise
Blutdruckanstieg; Harnverhalt (Blasenauslassobstruktion); Angioödem
Wechselwirkungen
Muskarinrezeptor-Antagonisten bei überaktiver Blase

Markenfragen verwenden nur Namenspaare, die anhand der verlinkten Produktquelle geprüft wurden. Unbestätigte Zuordnungen werden in diesen Fragen ausgelassen; die übrigen Lerninhalte bleiben verfügbar.

Originalinformation lesen ↗

Stand der Produktinformation: 20260903 · Zum Lernen, nicht für klinische Entscheidungen. Marken und Produktinformationen beziehen sich auf die USA. Prüfe immer die aktuelle Quelle.

Quelle geprüft am: 2026-10-21. Das Quelldokument und ausgewählte Felder wurden verglichen. Die vollständige Karte wurde nicht unabhängig klinisch geprüft.

Aussprache

Mirabegron: MIR-a-BEG-ron

Die Aussprache gilt für den Wirkstoffnamen im US-Englischen.

Körpersystem

Urogenitaltrakt · 11 Arzneimittel-Lernkarten

Mit verwandten Karten vergleichen

Oxybutynin

Gleiches Körpersystem: Urogenitaltrakt

Wirkmechanismus: Entspannt die glatte Muskulatur der Blase durch eine direkte spasmolytische Wirkung und durch Hemmung der muskarinischen Wirkung von Acetylcholin.

Auf beiden Karten: Häufige Nebenwirkungen — Kopfschmerzen · Warnhinweise — Angioödem

Nur auf der Karte zu Oxybutynin: Anwendung — Überaktive Blase mit Dranginkontinenz, Harndrang und erhöhter Miktionsfrequenz; Symptome einer Detrusorüberaktivität bei einer neurologischen Erkrankung bei Kindern ab 6 Jahren · Häufige Nebenwirkungen — Mundtrockenheit; Verstopfung; Durchfall; Somnolenz · Warnhinweise — Kontraindiziert bei Harnverhalt, Magenretention oder stark verminderter gastrointestinaler Motilität sowie unkontrolliertem Engwinkelglaukom; Anticholinerge ZNS-Wirkungen · Wechselwirkungen — Andere Anticholinergika; Prokinetika (Metoclopramid)

Solifenacin

Gleiches Körpersystem: Urogenitaltrakt

Wirkmechanismus: Kompetitiver Muskarinrezeptor-Antagonist; Muskarinrezeptoren vermitteln die cholinerge Kontraktion der glatten Blasenmuskulatur.

Auf beiden Karten: Häufige Nebenwirkungen — Harnwegsinfektion · Warnhinweise — Harnverhalt (Blasenauslassobstruktion)

Nur auf der Karte zu Solifenacin: Anwendung — Überaktive Blase mit Harndrang, häufigem Wasserlassen oder Dranginkontinenz bei Erwachsenen · Häufige Nebenwirkungen — Mundtrockenheit; Verstopfung; Verschwommenes Sehen · Warnhinweise — Angioödem und Anaphylaxie; QT-Verlängerung bei Hochrisikopatienten · Wechselwirkungen — Starke CYP3A4-Hemmer (z. B. Ketoconazol)

Ein Punkt gilt nur dann als gemeinsam, wenn beide Karten ihn gleich formulieren. Fehlt ein Punkt auf einer Karte, heißt das nicht, dass die Wirkung nie auftritt.