Lerne, wie Loperamid über Opiatrezeptoren im Darm Durchfall bremst, seine Anwendungen und das Herzrisiko bei höheren als den empfohlenen Dosen.
Wirkstoffname?
Loperamid
Wirkstoffklasse?
Antidiarrhoikum (Agonist an Opiatrezeptoren im Darm)
Wirkmechanismus
Bindet an Opiatrezeptoren der Darmwand und hemmt die Freisetzung von Acetylcholin und Prostaglandinen; verlangsamt die Peristaltik und verlängert die Passagezeit.
Anwendung
Symptomatische Behandlung akuter unspezifischer Durchfälle bei Patienten ab 2 Jahren; Symptomatische Behandlung chronischer Durchfälle bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen bei Erwachsenen; Verringerung des Ausscheidungsvolumens bei Ileostomie
Häufige Nebenwirkungen
Verstopfung; Schwindel
Boxed Warning
Bei höheren als den empfohlenen Dosen wurden Torsade-de-pointes-Tachykardien, Herzstillstand und Todesfälle berichtet.
Warnhinweise
Kontraindiziert bei Kindern unter 2 Jahren; Kontraindiziert bei akuter Dysenterie oder bei Enterokolitis durch invasive Bakterien wie Salmonella, Shigella oder Campylobacter; Kontraindiziert bei Bauchschmerzen ohne Durchfall
Wechselwirkungen
CYP3A4-Hemmer (z. B. Itraconazol); CYP2C8-Hemmer (z. B. Gemfibrozil); P-gp-Hemmer (z. B. Chinidin)
Markenfragen verwenden nur Namenspaare, die anhand der verlinkten Produktquelle geprüft wurden. Unbestätigte Zuordnungen werden in diesen Fragen ausgelassen; die übrigen Lerninhalte bleiben verfügbar.
Stand der Produktinformation: 20260728 · Zum Lernen, nicht für klinische Entscheidungen. Marken und Produktinformationen beziehen sich auf die USA. Prüfe immer die aktuelle Quelle.
Quelle geprüft am: 2026-10-21. Das Quelldokument und ausgewählte Felder wurden verglichen. Die vollständige Karte wurde nicht unabhängig klinisch geprüft.
Wirkmechanismus: Kompetitiver Hemmer der Histamin-2-Rezeptoren; unterdrückt sowohl die Säurekonzentration als auch das Volumen der Magensekretion.
Auf beiden Karten: Häufige Nebenwirkungen — Verstopfung; Schwindel
Nur auf der Karte zu Famotidin: Anwendung — Aktives Duodenal- oder Magenulkus, nicht erosive gastroösophageale Refluxkrankheit oder erosive Ösophagitis bei Erwachsenen und Kindern mit mindestens 40 kg Körpergewicht; Pathologische Zustände mit übermäßiger Säuresekretion bei Erwachsenen; Senkung des Risikos eines erneuten Duodenalulkus bei Erwachsenen · Häufige Nebenwirkungen — Kopfschmerzen; Durchfall · Warnhinweise — Nebenwirkungen des zentralen Nervensystems (ältere Menschen, eingeschränkte Nierenfunktion); Eine gastrointestinale bösartige Erkrankung kann verdeckt werden · Wechselwirkungen — Arzneimittel, deren Resorption Magensäure erfordert; Tizanidin: möglicherweise erhöhte Exposition und Hypotonie, Bradykardie oder Schläfrigkeit; laut Quelle wurde diese Wechselwirkung nicht klinisch untersucht
Ein Punkt gilt nur dann als gemeinsam, wenn beide Karten ihn gleich formulieren. Fehlt ein Punkt auf einer Karte, heißt das nicht, dass die Wirkung nie auftritt.
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