Clonidin: Wirkung, Anwendung und Warnhinweise

Lerne die zentrale Alpha-Wirkung von Clonidin im Hirnstamm, die Anwendung bei Hypertonie sowie Warnungen zu Rebound-Hochdruck und Bradykardie.

Wirkstoffname?
Clonidin
Wirkstoffklasse?
Zentral wirkendes Alpha-Agonist-Antihypertensivum
Wirkmechanismus
Stimuliert Alpha-Adrenozeptoren im Hirnstamm und senkt so den Sympathikotonus, den peripheren Widerstand, die Herzfrequenz und den Blutdruck.
Anwendung
Hypertonie
Häufige Nebenwirkungen
Mundtrockenheit; Schläfrigkeit; Schwindel; Verstopfung
Warnhinweise
Rebound-Hypertonie bei plötzlichem Absetzen; Bradykardie und AV-Block; Sedierung
Wechselwirkungen
Alkohol und ZNS-dämpfende Mittel; Trizyklische Antidepressiva; Betablocker, Digitalis, Calciumkanalblocker

Markenfragen verwenden nur Namenspaare, die anhand der verlinkten Produktquelle geprüft wurden. Unbestätigte Zuordnungen werden in diesen Fragen ausgelassen; die übrigen Lerninhalte bleiben verfügbar.

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Stand der Produktinformation: 20260908 · Zum Lernen, nicht für klinische Entscheidungen. Marken und Produktinformationen beziehen sich auf die USA. Prüfe immer die aktuelle Quelle.

Quelle geprüft am: 2026-10-21. Das Quelldokument und ausgewählte Felder wurden verglichen. Die vollständige Karte wurde nicht unabhängig klinisch geprüft.

Aussprache

Clonidine: KLON-i-deen

Die Aussprache gilt für den Wirkstoffnamen im US-Englischen.

Körpersystem

Herz-Kreislauf · 47 Arzneimittel-Lernkarten

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Amlodipin

Gleiches Körpersystem: Herz-Kreislauf

Wirkmechanismus: Dihydropyridin-Calciumantagonist, der den transmembranären Einstrom von Calciumionen in die glatte Gefäßmuskulatur und den Herzmuskel hemmt.

Auf beiden Karten: Anwendung — Hypertonie · Häufige Nebenwirkungen — Schwindel

Nur auf der Karte zu Amlodipin: Anwendung — Symptomatische Behandlung der chronisch stabilen Angina pectoris; Gesicherte oder vermutete vasospastische Angina pectoris; Senkung des Risikos einer Krankenhausaufnahme wegen Angina pectoris oder einer koronaren Revaskularisation bei Patienten mit kürzlich angiografisch nachgewiesener koronarer Herzkrankheit, die weder eine Herzinsuffizienz noch eine Ejektionsfraktion unter 40 % haben · Häufige Nebenwirkungen — Ödeme; Hautrötung mit Wärmegefühl; Herzklopfen · Warnhinweise — Symptomatische Hypotonie; Verschlechterung der Angina pectoris oder akuter Myokardinfarkt; Schwere Leberfunktionsstörung · Wechselwirkungen — CYP3A-Hemmer; Simvastatin; Ciclosporin, Tacrolimus

Atenolol

Gleiches Körpersystem: Herz-Kreislauf

Wirkmechanismus: Beta-1-selektiver adrenerger Blocker ohne membranstabilisierende oder intrinsische sympathomimetische Aktivität; bei höheren Dosen geht die Selektivität verloren.

Auf beiden Karten: Anwendung — Hypertonie · Häufige Nebenwirkungen — Schwindel

Nur auf der Karte zu Atenolol: Häufige Nebenwirkungen — Müdigkeit / Erschöpfung; Kalte Extremitäten; Bradykardie; Depression · Warnhinweise — Kontraindiziert bei Sinusbradykardie und Herzblock höheren als ersten Grades; Kontraindiziert bei kardiogenem Schock / manifester Herzinsuffizienz · Wechselwirkungen — Katecholaminspeicher entleerende Arzneimittel (Reserpin); Calciumkanalblocker, Disopyramid, Amiodaron; Absetzen von Clonidin

Diltiazem

Gleiches Körpersystem: Herz-Kreislauf

Wirkmechanismus: Die therapeutischen Wirkungen beruhen vermutlich auf einer Hemmung des Calciumeinstroms in Herzmuskel und glatte Gefäßmuskulatur; die Gefäßentspannung senkt den peripheren Widerstand und den Blutdruck.

Auf beiden Karten: Anwendung — Hypertonie · Häufige Nebenwirkungen — Verstopfung

Nur auf der Karte zu Diltiazem: Anwendung — Chronische stabile Angina pectoris · Häufige Nebenwirkungen — Rhinitis; Pharyngitis; Periphere Ödeme; Myalgie · Warnhinweise — Sick-Sinus-Syndrom ist eine Kontraindikation, außer bei funktionierendem ventrikulärem Schrittmacher; AV-Block zweiten oder dritten Grades ist eine Kontraindikation, außer bei funktionierendem ventrikulärem Schrittmacher; Ein systolischer Blutdruck unter 90 mmHg ist eine Kontraindikation · Wechselwirkungen — Betablocker; Digitalisglykoside; CYP3A4-Substrate

Ein Punkt gilt nur dann als gemeinsam, wenn beide Karten ihn gleich formulieren. Fehlt ein Punkt auf einer Karte, heißt das nicht, dass die Wirkung nie auftritt.