Calcitriol: Wirkung, Anwendung und Warnhinweise

Lerne, wie Calcitriol den Calciumtransport im Darm anregt, seine Anwendung bei Niereninsuffizienz und Hypoparathyreoidismus sowie das Risiko einer Hyperkalzämie.

Wirkstoffname?
Calcitriol
Wirkstoffklasse?
Aktives Vitamin D (1,25-Dihydroxyvitamin D3)
Wirkmechanismus
Aktives Vitamin D3, das den Calciumtransport im Darm stimuliert. Sein Nutzen bei renaler Knochenerkrankung scheint auf der Korrektur von Hypokalzämie und sekundärem Hyperparathyreoidismus zu beruhen.
Anwendung
Sekundärer Hyperparathyreoidismus und damit verbundene metabolische Knochenerkrankung bei mittelschwerer bis schwerer chronischer Niereninsuffizienz vor der Dialyse; Hypokalzämie und damit verbundene metabolische Knochenerkrankung bei chronischer Dialyse; Hypokalzämie bei postoperativem oder idiopathischem Hypoparathyreoidismus oder bei Pseudohypoparathyreoidismus
Häufige Nebenwirkungen
Hyperkalzämie; Schwäche; Kopfschmerzen; Übelkeit
Warnhinweise
Kontraindiziert bei Hyperkalzämie oder Vitamin-D-Toxizität; Calcium-Phosphat-Produkt im Zielbereich halten
Wechselwirkungen
Colestyramin; Phenytoin / Phenobarbital; Thiazide

Markenfragen verwenden nur Namenspaare, die anhand der verlinkten Produktquelle geprüft wurden. Unbestätigte Zuordnungen werden in diesen Fragen ausgelassen; die übrigen Lerninhalte bleiben verfügbar.

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Stand der Produktinformation: 20260715 · Zum Lernen, nicht für klinische Entscheidungen. Marken und Produktinformationen beziehen sich auf die USA. Prüfe immer die aktuelle Quelle.

Quelle geprüft am: 2026-10-21. Das Quelldokument und ausgewählte Felder wurden verglichen. Die vollständige Karte wurde nicht unabhängig klinisch geprüft.

Aussprache

Calcitriol: kal-si-TRYE-ol

Die Aussprache gilt für den Wirkstoffnamen im US-Englischen.

Körpersystem

Endokrinologie · 27 Arzneimittel-Lernkarten

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Wirkmechanismus: Bindet an Sulfonylharnstoff-Rezeptoren der Betazellen, schließt ATP-sensitive K+-Kanäle und stimuliert die Insulinfreisetzung.

Auf beiden Karten: Häufige Nebenwirkungen — Kopfschmerzen; Übelkeit

Nur auf der Karte zu Glimepirid: Anwendung — Typ-2-Diabetes bei Erwachsenen, ergänzend zu Diät und Bewegung · Häufige Nebenwirkungen — Hypoglykämie; Schwindel; Asthenie · Warnhinweise — Schwere Hypoglykämie; Überempfindlichkeit einschließlich Sulfonamidallergie; Hämolytische Anämie bei G6PD-Mangel · Wechselwirkungen — Orales Miconazol (schwere Hypoglykämie); CYP2C9-Hemmer und -Induktoren; Colesevelam

Ein Punkt gilt nur dann als gemeinsam, wenn beide Karten ihn gleich formulieren. Fehlt ein Punkt auf einer Karte, heißt das nicht, dass die Wirkung nie auftritt.