Olive im Traum: Bedeutung und Deutung
Olive im Traum: Was sagt die traditionelle Deutung?
In der traditionellen Traumdeutung kann die Olive auf gesegnetes Auskommen hindeuten, auf ein Gut, das lange vorhält, und auf einen Ertrag, der aus Geduld erwächst. Nach Ibn Sirin und Nabulsi gilt der Olivenbaum als Zeichen für eine tief verwurzelte, dauerhafte Ordnung; das Ernten der Früchte als Lohn für Mühe.
Olive im Traum: Was sagt die Psychologie?
In der modernen Psychologie ist die Olive ein Sinnbild für alles, was langsam reift und erst mit der Zeit wertvoll wird; als Frucht, die vor dem Entbittern nicht essbar ist, steht sie für den Lohn von Mühe und Reifung. Über das Bild des Ölzweigs kann sie zugleich von Versöhnung und vom Ende eines Grolls sprechen.
Olive im Traum – je nach Kontext
Olive im Traum — Für Singles: Was bedeutet das?
Es kann darauf hindeuten, dass ein geduldig erwartetes Ergebnis näher rückt und du nichts überstürzen solltest.
Olive im Traum — Für Verheiratete: Was bedeutet das?
Es kann darauf hindeuten, dass eine lange getragene Mühe im Haus Frucht trägt.
Einen Olivenbaum sehen im Traum: Was bedeutet das?
Es kann auf eine tief verwurzelte, dauerhafte Ordnung und auf über Generationen getragene Fülle hindeuten.
Oliven ernten im Traum: Was bedeutet das?
Es kann darauf hindeuten, dass du den Lohn deiner Mühe einbringst und angesammelte Arbeit Frucht trägt.
Eine bittere Olive essen im Traum: Was bedeutet das?
Es kann darauf hindeuten, dass du etwas noch Unreifes beginnst, und auf die Notwendigkeit von Geduld.
Woher diese Deutungen stammen
Jedes Symbol in diesem Lexikon trägt zwei Lesarten nebeneinander, und keine ersetzt die andere. Die traditionelle Deutung stammt aus der klassischen Traumbuchliteratur von Ibn Sirin und al-Nabulsi: Dort gilt der Traum als Zeichen für Kommendes, und die Bedeutung eines Symbols liegt weitgehend fest. Die psychologische Deutung folgt Jung und Freud — dort spricht der Traum nicht von der Zukunft, sondern vom Träumenden, und das Symbol steht für etwas Verdrängtes oder noch nicht Benanntes. Deshalb kann dasselbe Symbol unter den beiden Überschriften unterschiedlich, sogar gegensätzlich gelesen werden. Der Kontextteil folgt derselben Logik: Ein Symbol liest sich anders, je nachdem, wer es geträumt hat und was im Traum geschah.