Krähe im Traum: Bedeutung und Deutung
Krähe im Traum: Was sagt die traditionelle Deutung?
In der traditionellen Traumdeutung und in Auslegungen, die Ibn Sirin zugeschrieben werden, verweist die Krähe meist auf einen Menschen, der sein Wort bricht, auf einen Intriganten und Lügner, oder auf verborgene Feinde und Rivalen in deinem Umfeld. Dennoch ist sie nicht immer negativ: Wird dir eine Krähe geschenkt, kann das als Freude gedeutet werden, und eine Krähe zu füttern als langes Leben und Fülle.
Krähe im Traum: Was sagt die Psychologie?
Aus moderner psychologischer Sicht kann die Krähe ein Symbol für Unruhe im Unbewussten sein, für unterdrückte Ängste oder für deine Ahnungen über jemanden in deinem Leben, dem du nicht traust. Sie kann auch Intelligenz, Wandlung und den Wunsch widerspiegeln, ein altes Kapitel zu schließen und zu Neuem aufzubrechen.
Krähe im Traum – je nach Kontext
Krähe im Traum — Nach Ibn Sirin / Traditionelle Deutung: Was bedeutet das?
Die Krähe wird als ein Mensch gedeutet, der sein Wort bricht, hinterlistig ist und zum Lügen neigt; für die Träumende oder den Träumenden kann sie ein Hinweis darauf sein, dass jemand im Umfeld Abneigung oder Neid empfindet.
Eine schwarze Krähe sehen im Traum: Was bedeutet das?
Gilt als Zeichen dafür, dass missgünstige, verschlagene Menschen in der Nähe sein könnten; in manchen Quellen auch für betrübende Nachrichten oder die Möglichkeit eines kleinen Verlusts. Dennoch wird es ebenso als eine vorübergehende Phase gedeutet, die man mit Geduld durchstehen kann.
Eine Krähe füttern oder geschenkt bekommen im Traum: Was bedeutet das?
Wird in den meisten Auslegungen als langes Leben, Fülle und Freude verstanden; eine Krähe geschenkt zu bekommen kann Leichtigkeit des Herzens und gute Nachrichten anzeigen.
Einen Krähenschwarm sehen oder angegriffen werden im Traum: Was bedeutet das?
Viele Krähen können die Schwätzer und Klatschmäuler beschreiben, die sich um dich drängen; eine angreifende Krähe eine Spannung, die dich eine Zeit lang zermürbt. Die Krähe zu verjagen wird hingegen als das Überwinden dieser Schwierigkeiten gedeutet.
Woher diese Deutungen stammen
Jedes Symbol in diesem Lexikon trägt zwei Lesarten nebeneinander, und keine ersetzt die andere. Die traditionelle Deutung stammt aus der klassischen Traumbuchliteratur von Ibn Sirin und al-Nabulsi: Dort gilt der Traum als Zeichen für Kommendes, und die Bedeutung eines Symbols liegt weitgehend fest. Die psychologische Deutung folgt Jung und Freud — dort spricht der Traum nicht von der Zukunft, sondern vom Träumenden, und das Symbol steht für etwas Verdrängtes oder noch nicht Benanntes. Deshalb kann dasselbe Symbol unter den beiden Überschriften unterschiedlich, sogar gegensätzlich gelesen werden. Der Kontextteil folgt derselben Logik: Ein Symbol liest sich anders, je nachdem, wer es geträumt hat und was im Traum geschah.