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Hand im Traum: Bedeutung und Deutung

Hand im Traum: Was sagt die traditionelle Deutung?

Nach der traditionellen Deutung und Ibn Sirin wird die Hand als Macht, Kraft, Gewinn, Lebensunterhalt und Stütze gelesen. Wird die Hand länger, kann das auf Sieg, Einfluss und reichlichen Wohlstand hinweisen; die rechte Hand kann auf Verdienst und Lebensunterhalt deuten, die linke Hand auf die Menschen, die du liebst.

Hand im Traum: Was sagt die Psychologie?

In der modernen Psychologie steht die Hand für deine Fähigkeit, die Welt zu berühren, zu handeln und dich auszudrücken; in jungianischer Sicht kann sie auf Schöpferkraft und das Gefühl von Selbstwirksamkeit hinweisen, in freudianischer Sicht auf Triebe, die mit Verlangen und Kontrolle verbunden sind.

Hand im Traum – je nach Kontext

Die rechte Hand im Traum: Was bedeutet das?

Sie kann auf deine Arbeit, deinen Verdienst und deine Einkommensquelle hinweisen; eine kräftig wirkende Hand kann bedeuten, dass die Dinge gut laufen.

Die linke Hand im Traum: Was bedeutet das?

Sie kann auf deinen Partner bzw. deine Partnerin, deine Mutter, deine Schwester oder eine nahe verwandte oder geliebte Person hinweisen.

Eine Hand, die abgetrennt wird im Traum: Was bedeutet das?

Traditionell kann dies als Zunahme von Verfehlungen und als Bedürfnis nach Umkehr, als Trennung oder als Mühe beim Lebensunterhalt gedeutet werden; geschieht es ohne Schmerz, kann es so verstanden werden, dass du dich in jemanden verliebst.

Hände schütteln im Traum: Was bedeutet das?

Es kann auf eine nützliche Verbindung, auf Handel, auf einen Streit, der sich in Versöhnung wandelt, und auf friedliche Tage hinweisen.

Eine mit Henna gefärbte Hand im Traum: Was bedeutet das?

In der Überlieferung von Ibn Sirin wird sie manchmal als Täuschung gedeutet und manchmal so, dass Hausrat aus deinem Besitz verschwindet.

Woher diese Deutungen stammen

Jedes Symbol in diesem Lexikon trägt zwei Lesarten nebeneinander, und keine ersetzt die andere. Die traditionelle Deutung stammt aus der klassischen Traumbuchliteratur von Ibn Sirin und al-Nabulsi: Dort gilt der Traum als Zeichen für Kommendes, und die Bedeutung eines Symbols liegt weitgehend fest. Die psychologische Deutung folgt Jung und Freud — dort spricht der Traum nicht von der Zukunft, sondern vom Träumenden, und das Symbol steht für etwas Verdrängtes oder noch nicht Benanntes. Deshalb kann dasselbe Symbol unter den beiden Überschriften unterschiedlich, sogar gegensätzlich gelesen werden. Der Kontextteil folgt derselben Logik: Ein Symbol liest sich anders, je nachdem, wer es geträumt hat und was im Traum geschah.

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Die Deutungen auf dieser Seite stützen sich auf traditionelle Quellen und moderne Psychologie; sie sind kulturelle Lesarten und dienen nur zur Information.