Giraffe im Traum: Bedeutung und Deutung
Giraffe im Traum: Was sagt die traditionelle Deutung?
In der klassischen türkisch-islamischen Traumdeutung (Ibn Sirin, al-Nabulsi) kann die Giraffe – mit ihrem langen Hals und ihrer ungewöhnlichen Gestalt – auf Nachrichten aus der Ferne, eine hohe Stellung oder einen ungewöhnlichen, aber glückverheißenden Gewinn hindeuten. Als ruhiges und anmutiges Tier wird sie mitunter als Zeichen dafür gedeutet, dass das Ansehen, das du erlangst, mit Frieden und Ehre einhergeht.
Giraffe im Traum: Was sagt die Psychologie?
In der modernen Psychologie kann die Giraffe den Wunsch symbolisieren, Ereignisse von oben und aus einer weiten Perspektive zu betrachten – ebenso den Prozess, das eigene Anderssein tragen zu lernen und die eigene Einzigartigkeit anzunehmen. Der ausgestreckte Hals kann auf das Greifen nach schwer erreichbaren Zielen und auf das Bedürfnis hindeuten, im Leben weiter voraus zu blicken.
Giraffe im Traum – je nach Kontext
Giraffe im Traum — Für Singles: Was bedeutet das?
Eine Giraffe zu sehen kann darauf hindeuten, dass du einem ungewöhnlichen, aber gut zu dir passenden Menschen mit ganz eigenem Charakter begegnest – oder dass eine Begegnung aus der Ferne auf dich zukommt.
Giraffe im Traum — Für Verheiratete: Was bedeutet das?
Für eine verheiratete Person kann die Giraffe als wachsendes Ansehen innerhalb der Familie und als ein Wohlstand gedeutet werden, der langfristig in Ruhe erreicht wird.
Giraffe im Traum — Nach Ibn Sirin: Was bedeutet das?
Dieses Tier, das durch seine Höhe und Erhabenheit auffällt, kann darauf hindeuten, dass du zu einer hohen Stellung in der Gesellschaft aufsteigst oder ein unerwartetes Gut erlangst.
Die Giraffe füttern oder berühren im Traum: Was bedeutet das?
Eine Giraffe zu füttern kann darauf hindeuten, dass du dich einem Ziel näherst, das du geduldig gepflegt hast; sie sanft zu berühren kann bedeuten, dass eine scheinbar schwierige Angelegenheit sich mildert und sich löst.
Woher diese Deutungen stammen
Jedes Symbol in diesem Lexikon trägt zwei Lesarten nebeneinander, und keine ersetzt die andere. Die traditionelle Deutung stammt aus der klassischen Traumbuchliteratur von Ibn Sirin und al-Nabulsi: Dort gilt der Traum als Zeichen für Kommendes, und die Bedeutung eines Symbols liegt weitgehend fest. Die psychologische Deutung folgt Jung und Freud — dort spricht der Traum nicht von der Zukunft, sondern vom Träumenden, und das Symbol steht für etwas Verdrängtes oder noch nicht Benanntes. Deshalb kann dasselbe Symbol unter den beiden Überschriften unterschiedlich, sogar gegensätzlich gelesen werden. Der Kontextteil folgt derselben Logik: Ein Symbol liest sich anders, je nachdem, wer es geträumt hat und was im Traum geschah.