Gesicht im Traum: Bedeutung und Deutung
Gesicht im Traum: Was sagt die traditionelle Deutung?
In der klassischen Traumdeutung (Ibn Sirin, Kirmani, Seyyid Suleyman) wird das Gesicht im Zusammenhang mit Ansehen, Ehre, Freude und Lebensunterhalt gelesen: Ein lächelndes, strahlendes Gesicht kann auf Wohlbefinden und wachsenden Respekt in der Gemeinschaft hindeuten, während ein hässliches oder blasses Gesicht auf Kummer und Mühsal hinweisen kann.
Gesicht im Traum: Was sagt die Psychologie?
Psychologisch betrachtet steht das Gesicht für die "Persona", die du der Welt zeigst (Jung), sowie für dein Selbstbild. Ein Gesicht, das du im Traum siehst, kann auf die Sorge deuten, wie du auf andere wirkst, oder auf die Suche nach Einklang zwischen deinem wahren Selbst und deinem äußeren Erscheinungsbild.
Gesicht im Traum – je nach Kontext
Ein schönes / lächelndes Gesicht im Traum: Was bedeutet das?
Ein helles, fröhliches Gesicht zu sehen, kann auf Wohlbefinden, wachsende Wertschätzung und Ansehen in der Gemeinschaft hindeuten.
Gesicht im Traum — Nach der Farbe des Gesichts: Was bedeutet das?
Ein rotes Gesicht kann als Freude und Erleichterung gedeutet werden, ein gelbes Gesicht als Krankheit, Angst und Verwirrung und ein schwarzes Gesicht als Kummer und Trauer.
Das Gesicht waschen im Traum: Was bedeutet das?
Das Gesicht mit klarem Wasser zu waschen, kann auf Erleichterung von Not, Schulden und Krankheit hindeuten sowie auf innere Reinigung, Umkehr und Erneuerung.
Das Gesicht verändert sich im Traum: Was bedeutet das?
Wird das Gesicht schöner, kann das auf Selbstvertrauen und positive Veränderung hindeuten; wird es hässlicher, kann das auf die Angst vor öffentlicher Blamage und eine schwierige Zeit hinweisen.
Woher diese Deutungen stammen
Jedes Symbol in diesem Lexikon trägt zwei Lesarten nebeneinander, und keine ersetzt die andere. Die traditionelle Deutung stammt aus der klassischen Traumbuchliteratur von Ibn Sirin und al-Nabulsi: Dort gilt der Traum als Zeichen für Kommendes, und die Bedeutung eines Symbols liegt weitgehend fest. Die psychologische Deutung folgt Jung und Freud — dort spricht der Traum nicht von der Zukunft, sondern vom Träumenden, und das Symbol steht für etwas Verdrängtes oder noch nicht Benanntes. Deshalb kann dasselbe Symbol unter den beiden Überschriften unterschiedlich, sogar gegensätzlich gelesen werden. Der Kontextteil folgt derselben Logik: Ein Symbol liest sich anders, je nachdem, wer es geträumt hat und was im Traum geschah.