Garten im Traum: Bedeutung und Deutung
Garten im Traum: Was sagt die traditionelle Deutung?
In der traditionellen Traumdeutung kann ein Garten auf Auskommen hindeuten, auf Fülle und auf eine Ordnung, die Mühe belohnt. Nach Ibn Sirin und Nabulsi gilt ein gepflegter, blühender Garten als rechtmäßiger Erwerb und leichtes Herz; ein verwahrloster, vertrockneter kann auf Liegengebliebenes hindeuten.
Garten im Traum: Was sagt die Psychologie?
In der modernen Psychologie spiegelt der Garten, wie du deine eigene Innenwelt nährst; er steht für alles, was du pflanzt, gießt und geduldig wachsen lässt. Der Zustand des Gartens lässt sich als Maß der Fürsorge lesen, die du dir selbst gibst.
Garten im Traum – je nach Kontext
Garten im Traum — Für Singles: Was bedeutet das?
Es kann auf die Mühe hindeuten, die du in dein Wachstum steckst, und auf eine Hoffnung, die zu grünen beginnt.
Garten im Traum — Für Verheiratete: Was bedeutet das?
Es kann darauf hindeuten, dass die Ordnung des Hauses Frucht trägt und zu Hause Ruhe wächst.
Den Garten gießen im Traum: Was bedeutet das?
Es kann darauf hindeuten, dass geduldige Mühe sich bald auszahlt.
Ein vertrockneter Garten im Traum: Was bedeutet das?
Es kann auf eine unbeachtete Beziehung oder auf eine aufgeschobene Pflicht hindeuten.
Im Garten Früchte pflücken im Traum: Was bedeutet das?
Es kann darauf hindeuten, dass du die Frucht deiner Arbeit einbringst, und auf einen erwarteten Gewinn.
Woher diese Deutungen stammen
Jedes Symbol in diesem Lexikon trägt zwei Lesarten nebeneinander, und keine ersetzt die andere. Die traditionelle Deutung stammt aus der klassischen Traumbuchliteratur von Ibn Sirin und al-Nabulsi: Dort gilt der Traum als Zeichen für Kommendes, und die Bedeutung eines Symbols liegt weitgehend fest. Die psychologische Deutung folgt Jung und Freud — dort spricht der Traum nicht von der Zukunft, sondern vom Träumenden, und das Symbol steht für etwas Verdrängtes oder noch nicht Benanntes. Deshalb kann dasselbe Symbol unter den beiden Überschriften unterschiedlich, sogar gegensätzlich gelesen werden. Der Kontextteil folgt derselben Logik: Ein Symbol liest sich anders, je nachdem, wer es geträumt hat und was im Traum geschah.