Sitagliptin: Wirkung, Anwendung und Warnhinweise

Lerne, wie Sitagliptin über DPP-4-Hemmung die Inkretinwirkung verlängert, die Anwendung bei Typ-2-Diabetes Erwachsener und Warnhinweise zu Pankreatitis.

Wirkstoffname?
Sitagliptin
Wirkstoffklasse?
DPP-4-Hemmer (Gliptin)
Wirkmechanismus
DPP-4-Hemmer, der vermutlich wirkt, indem er die Inaktivierung der Inkretine verlangsamt. Er erhöht und verlängert die Spiegel von aktivem GLP-1 und GIP, die Insulin und Glukagon glukoseabhängig beeinflussen.
Anwendung
Ergänzend zu Diät und Bewegung zur Blutzuckerkontrolle bei Erwachsenen mit Typ-2-Diabetes
Häufige Nebenwirkungen
Infektion der oberen Atemwege; Nasopharyngitis; Kopfschmerzen
Warnhinweise
Pankreatitis; Herzinsuffizienz; Akutes Nierenversagen
Wechselwirkungen
Insulin oder Insulin-Sekretagoga (Sulfonylharnstoffe)

Markenfragen verwenden nur Namenspaare, die anhand der verlinkten Produktquelle geprüft wurden. Unbestätigte Zuordnungen werden in diesen Fragen ausgelassen; die übrigen Lerninhalte bleiben verfügbar.

Wirkstofffamilien: DPP-4-Hemmer

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Stand der Produktinformation: 20260812 · Zum Lernen, nicht für klinische Entscheidungen. Marken und Produktinformationen beziehen sich auf die USA. Prüfe immer die aktuelle Quelle.

Quelle geprüft am: 2026-10-21. Das Quelldokument und ausgewählte Felder wurden verglichen. Die vollständige Karte wurde nicht unabhängig klinisch geprüft.

Aussprache

Sitagliptin: sit-a-GLIP-tin

Gemeinsame Namensendung: -gliptin · Linagliptin

Die Aussprache gilt für den Wirkstoffnamen im US-Englischen. Eine Namensendung ist eine Merkhilfe, keine Regel für die Einteilung.

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Wirkmechanismus: Hemmt DPP-4 und erhöht so aktives GLP-1 und GIP; steigert die glukoseabhängige Insulinfreisetzung und senkt Glukagon.

Auf beiden Karten: Häufige Nebenwirkungen — Nasopharyngitis · Warnhinweise — Pankreatitis

Nur auf der Karte zu Linagliptin: Anwendung — Ergänzend zu Diät und Bewegung zur Verbesserung der Blutzuckerkontrolle bei Erwachsenen mit Typ-2-Diabetes · Häufige Nebenwirkungen — Hypoglykämie mit Insulin oder Insulinsekretagoga · Warnhinweise — Schwere, behindernde Arthralgie; Bullöses Pemphigoid · Wechselwirkungen — Starke P-gp/CYP3A4-Induktoren (z. B. Rifampicin); Insulin und Insulinsekretagoga

Pioglitazon

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Wirkmechanismus: PPAR-gamma-Agonist, der die Insulinresistenz in der Peripherie und in der Leber senkt; setzt vorhandenes Insulin voraus und ist kein Insulin-Sekretagogum.

Auf beiden Karten: Häufige Nebenwirkungen — Infektion der oberen Atemwege; Kopfschmerzen

Nur auf der Karte zu Pioglitazon: Anwendung — Typ-2-Diabetes bei Erwachsenen, ergänzend zu Diät und Bewegung · Häufige Nebenwirkungen — Sinusitis; Myalgie; Pharyngitis · Warnhinweise — Leberversagen (nach Markteinführung); Blasenkrebs; Ödeme und Frakturen · Wechselwirkungen — Starke CYP2C8-Hemmer (z. B. Gemfibrozil); CYP2C8-Induktoren (z. B. Rifampicin); Topiramat

Ein Punkt gilt nur dann als gemeinsam, wenn beide Karten ihn gleich formulieren. Fehlt ein Punkt auf einer Karte, heißt das nicht, dass die Wirkung nie auftritt.