Rizatriptan: Wirkung, Anwendung und Warnhinweise

Lerne die Wirkung von Rizatriptan als 5-HT1B/1D-Agonist bei akuter Migräne, die Anwendung bei 6- bis 17-Jährigen sowie Warnhinweise zu Herz, Schlaganfall und Serotoninsyndrom.

Wirkstoffname?
Rizatriptan
Wirkstoffklasse?
Serotonin-5-HT1B/1D-Agonist (Triptan)
Wirkmechanismus
Wirkt vermutlich gegen Migräne, indem es an 5-HT1B/1D-Rezeptoren intrakranieller Blutgefäße und sensorischer Nerven des Trigeminussystems bindet.
Anwendung
Akute Migräne mit oder ohne Aura bei Erwachsenen und Kindern von 6–17 Jahren nach eindeutiger Migränediagnose; nicht zur Migräneprophylaxe
Häufige Nebenwirkungen
Asthenie / Müdigkeit; Somnolenz; Schmerz- / Druckgefühl; Schwindel
Warnhinweise
Myokardischämie / -infarkt, Prinzmetal-Angina; Schlaganfall und Hirnblutung; Serotoninsyndrom
Wechselwirkungen
Propranolol; Mutterkornalkaloidhaltige Arzneimittel; Andere 5-HT1-Agonisten

Markenfragen verwenden nur Namenspaare, die anhand der verlinkten Produktquelle geprüft wurden. Unbestätigte Zuordnungen werden in diesen Fragen ausgelassen; die übrigen Lerninhalte bleiben verfügbar.

Wirkstofffamilien: 5-HT1B/1D-Rezeptoragonisten

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Stand der Produktinformation: 20260908 · Zum Lernen, nicht für klinische Entscheidungen. Marken und Produktinformationen beziehen sich auf die USA. Prüfe immer die aktuelle Quelle.

Quelle geprüft am: 2026-10-21. Das Quelldokument und ausgewählte Felder wurden verglichen. Die vollständige Karte wurde nicht unabhängig klinisch geprüft.

Aussprache

Rizatriptan: rye-za-TRIP-tan

Gemeinsame Namensendung: -triptan · Sumatriptan

Die Aussprache gilt für den Wirkstoffnamen im US-Englischen. Eine Namensendung ist eine Merkhilfe, keine Regel für die Einteilung.

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Wirkmechanismus: Es wirkt bei Migräne vermutlich durch 5-HT1B/1D-Agonismus an intrakraniellen Gefäßen und trigeminalen sensorischen Nerven, wodurch kranielle Vasokonstriktion und eine verringerte Freisetzung proinflammatorischer Neuropeptide entstehen.

Nur auf der Karte zu Sumatriptan: Anwendung — Akutbehandlung von Migräne mit oder ohne Aura bei Erwachsenen · Häufige Nebenwirkungen — Parästhesien; Wärme-/Kältegefühl; Brustschmerz / Engegefühl; Druck in Hals/Rachen/Kiefer; Drehschwindel · Warnhinweise — Bei ischämischer oder vasospastischer koronarer Herzkrankheit kontraindiziert; Schlaganfall / TIA, WPW, unkontrollierter Bluthochdruck; Serotoninsyndrom; Kopfschmerz durch Medikamentenübergebrauch · Wechselwirkungen — Ergothaltige Arzneimittel / andere 5-HT1-Agonisten; MAO-A-Hemmer; SSRI / SNRI (Serotoninsyndrom)

Gabapentin

Gleiches Körpersystem: Neurologie

Wirkmechanismus: Die genauen analgetischen und antiepileptischen Mechanismen sind unbekannt. Gabapentin ist strukturell mit GABA verwandt, beeinflusst jedoch weder dessen Bindung noch Aufnahme oder Abbau. Es bindet in vitro an die Alpha-2-Delta-Untereinheit des Calciumkanals; die Bedeutung dieser Bindung für die therapeutischen Wirkungen ist unbekannt.

Auf beiden Karten: Häufige Nebenwirkungen — Somnolenz; Schwindel

Nur auf der Karte zu Gabapentin: Anwendung — Postherpetische Neuralgie bei Erwachsenen; Zusatzbehandlung fokal beginnender Anfälle bei Erwachsenen sowie Kindern ab 3 Jahren · Häufige Nebenwirkungen — Periphere Ödeme; Ataxie; Müdigkeit · Warnhinweise — DRESS (Multiorgan-Überempfindlichkeit); Atemdepression zusammen mit zentral dämpfenden Mitteln; Suizidales Verhalten und Suizidgedanken · Wechselwirkungen — Opioide; Antazida (Aluminium-/Magnesiumhydroxid)

Pregabalin

Gleiches Körpersystem: Neurologie

Wirkmechanismus: Bindet mit hoher Affinität an die Alpha-2-Delta-Untereinheit spannungsabhängiger Calciumkanäle im Gewebe des zentralen Nervensystems; der genaue Wirkmechanismus ist nicht vollständig bekannt.

Auf beiden Karten: Häufige Nebenwirkungen — Somnolenz; Schwindel

Nur auf der Karte zu Pregabalin: Anwendung — Schmerzen bei diabetischer peripherer Neuropathie bei Erwachsenen; Postherpetische Neuralgie bei Erwachsenen; Zusatzbehandlung partiell beginnender Anfälle ab einem Alter von 1 Monat; Fibromyalgie bei Erwachsenen; Neuropathische Schmerzen bei Rückenmarksverletzung bei Erwachsenen · Häufige Nebenwirkungen — Mundtrockenheit; Ödeme; Verschwommenes Sehen · Warnhinweise — Angioödem; Suizidgedanken oder suizidales Verhalten; Atemdepression bei gleichzeitiger Anwendung von ZNS-dämpfenden Mitteln

Ein Punkt gilt nur dann als gemeinsam, wenn beide Karten ihn gleich formulieren. Fehlt ein Punkt auf einer Karte, heißt das nicht, dass die Wirkung nie auftritt.