Primidon: Wirkung, Anwendung und Warnhinweise

Lerne Primidon kennen, ein zu Phenobarbital verstoffwechseltes Antikonvulsivum, seine Anwendung bei Grand-mal-, psychomotorischen und fokalen Anfällen und Gegenanzeigen.

Wirkstoffname?
Primidon
Marken
Mysoline
Wirkstoffklasse?
Antikonvulsivum (wird zu Phenobarbital verstoffwechselt)
Wirkmechanismus
Antiepileptischer Wirkmechanismus unbekannt; Primidon und seine Metaboliten Phenobarbital und PEMA besitzen alle antikonvulsive Aktivität.
Anwendung
Grand-mal-Anfälle; Psychomotorische Anfälle; Fokale epileptische Anfälle
Häufige Nebenwirkungen
Ataxie; Drehschwindel; Übelkeit; Schläfrigkeit; Doppelbilder
Warnhinweise
Bei Porphyrie kontraindiziert; Überempfindlichkeit gegen Phenobarbital; Seltene Blutdyskrasien, megaloblastäre Anämie
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Stand der Produktinformation: 20260910 · Zum Lernen, nicht für klinische Entscheidungen. Marken und Produktinformationen beziehen sich auf die USA. Prüfe immer die aktuelle Quelle.

Quelle geprüft am: 2026-10-21. Das Quelldokument und ausgewählte Felder wurden verglichen. Die vollständige Karte wurde nicht unabhängig klinisch geprüft.

Aussprache

Primidone: PRI-mi-done

Die Aussprache gilt für den Wirkstoffnamen im US-Englischen.

Körpersystem

Neurologie · 18 Arzneimittel-Lernkarten

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Lamotrigin

Gleiches Körpersystem: Neurologie

Wirkmechanismus: Genauer Mechanismus unbekannt; vermutet wird eine Hemmung spannungsabhängiger Natriumkanäle, die Membranen stabilisiert und die Glutamatfreisetzung verringert.

Auf beiden Karten: Häufige Nebenwirkungen — Ataxie; Übelkeit; Doppelbilder

Nur auf der Karte zu Lamotrigin: Anwendung — Zusatztherapie der angegebenen Anfallsformen ab 2 Jahren; Umstellung auf Monotherapie bei fokal beginnenden Anfällen ab 16 Jahren beim Wechsel von einem der ausdrücklich aufgeführten Antiepileptika; Erhaltungstherapie der Bipolar-I-Störung bei Erwachsenen nach Standardbehandlung einer akuten Episode · Häufige Nebenwirkungen — Schwindel; Kopfschmerzen · Warnhinweise — Hämophagozytische Lymphohistiozytose; Multiorgan-Überempfindlichkeit (DRESS); Herzrhythmusstörungen; Blutdyskrasien

Clonazepam

Gleiches Körpersystem: Neurologie

Wirkmechanismus: Genauer Mechanismus unbekannt; vermutlich verstärkt es die Aktivität von GABA, dem wichtigsten hemmenden Neurotransmitter des ZNS.

Auf beiden Karten: Häufige Nebenwirkungen — Ataxie; Schläfrigkeit

Nur auf der Karte zu Clonazepam: Anwendung — Lennox-Gastaut-Syndrom, akinetische und myoklonische Anfälle, allein oder als Zusatztherapie; Absencen, die nicht auf Succinimide ansprechen; Panikstörung mit oder ohne Agoraphobie bei Erwachsenen · Häufige Nebenwirkungen — Verhaltensauffälligkeiten · Warnhinweise — Kontraindiziert bei signifikanter Lebererkrankung; Kontraindiziert bei akutem Engwinkelglaukom; Überempfindlichkeit gegen Benzodiazepine

Carbamazepin

Gleiches Körpersystem: Neurologie

Wirkmechanismus: Tierstudien deuten auf verminderte polysynaptische Antworten und eine blockierte posttetanische Potenzierung hin; der Wirkmechanismus bleibt unbekannt.

Auf beiden Karten: Häufige Nebenwirkungen — Übelkeit; Schläfrigkeit

Nur auf der Karte zu Carbamazepin: Anwendung — Komplex-partielle Anfälle, generalisierte tonisch-klonische Anfälle oder gemischte Anfallsmuster mit diesen Typen; Absencen scheinen durch Carbamazepin nicht kontrolliert zu werden · Häufige Nebenwirkungen — Schwindel; Unsicherheit beim Gehen und Stehen; Erbrechen · Warnhinweise — Knochenmarkdepression in der Vorgeschichte (kontraindiziert); Überempfindlichkeit gegen trizyklische Verbindungen (kontraindiziert)

Ein Punkt gilt nur dann als gemeinsam, wenn beide Karten ihn gleich formulieren. Fehlt ein Punkt auf einer Karte, heißt das nicht, dass die Wirkung nie auftritt.