Lerne, wie Nifedipin den Calciumeinstrom hemmt und die Koronararterien erweitert, die Anwendung bei Angina und Hypertonie sowie die Wechselwirkung mit Betablockern.
Wirkstoffname?
Nifedipin
Wirkstoffklasse?
Calciumkanalblocker
Wirkmechanismus
Hemmt den Calciumeinstrom, erweitert Koronararterien und Arteriolen und hemmt Koronarspasmen.
Anwendung
Vasospastische Angina, die die festgelegten diagnostischen Kriterien erfüllt oder bei Verdacht auf eine vasospastische Komponente; Chronisch stabile Angina trotz ausreichender Behandlung mit Betablockern und/oder Nitraten oder wenn diese Mittel nicht vertragen werden; Hypertonie, für die genannten Retardtabletten
Überempfindlichkeit gegen Nifedipin (kontraindiziert)
Wechselwirkungen
Betablocker: Unter der Kombination wurden verstärkte Herzinsuffizienz, schwere Hypotonie oder eine Verschlechterung der Angina berichtet; Langwirksame Nitrate: Die Fachinformation erlaubt die gleichzeitige Anwendung, kontrollierte Studien zur antianginösen Wirksamkeit der Kombination fehlen jedoch
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Stand der Produktinformation: 20260804 · Zum Lernen, nicht für klinische Entscheidungen. Marken und Produktinformationen beziehen sich auf die USA. Prüfe immer die aktuelle Quelle.
Quelle geprüft am: 2026-10-21. Das Quelldokument und ausgewählte Felder wurden verglichen. Die vollständige Karte wurde nicht unabhängig klinisch geprüft.
Wirkmechanismus: Dihydropyridin-Calciumantagonist, der den transmembranären Einstrom von Calciumionen in die glatte Gefäßmuskulatur und den Herzmuskel hemmt.
Auf beiden Karten: Häufige Nebenwirkungen — Ödeme; Flush; Herzklopfen
Nur auf der Karte zu Amlodipin: Anwendung — Bluthochdruck; Symptomatische Behandlung der chronisch stabilen Angina pectoris; Gesicherte oder vermutete vasospastische Angina pectoris; Senkung des Risikos einer Krankenhausaufnahme wegen Angina pectoris oder einer koronaren Revaskularisation bei Patienten mit kürzlich angiografisch nachgewiesener koronarer Herzkrankheit, die weder eine Herzinsuffizienz noch eine Ejektionsfraktion unter 40 % haben · Häufige Nebenwirkungen — Schwindel · Warnhinweise — Symptomatische Hypotonie; Verschlechterung der Angina pectoris oder akuter Myokardinfarkt; Schwere Leberfunktionsstörung · Wechselwirkungen — CYP3A-Hemmer; Simvastatin; Ciclosporin, Tacrolimus
Wirkmechanismus: Hemmt die HMG-CoA-Reduktase, das geschwindigkeitsbestimmende Enzym, das HMG-CoA in Mevalonat, eine Vorstufe von Cholesterin, umwandelt.
Auf beiden Karten: Häufige Nebenwirkungen — Kopfschmerzen; Asthenie
Nur auf der Karte zu Rosuvastatin: Anwendung — Ergänzend zur Diät zur Senkung des LDL-Cholesterins bei Erwachsenen mit primärer Hyperlipidämie und zur Verlangsamung der Atheroskleroseprogression bei Erwachsenen; Verringerung schwerwiegender kardiovaskulärer Ereignisse bei Erwachsenen ohne bestehende koronare Erkrankung, die die Kriterien der Produktinformation zu Alter, hsCRP von mindestens 2 mg/L und zusätzlichen Risikofaktoren erfüllen; Heterozygote familiäre Hypercholesterinämie bei Erwachsenen und Kindern ab 8 Jahren, ergänzend zur Diät; Homozygote familiäre Hypercholesterinämie bei Erwachsenen und Kindern ab 7 Jahren, zusammen mit anderen LDL-senkenden Behandlungen oder allein, wenn diese nicht verfügbar sind · Häufige Nebenwirkungen — Übelkeit; Myalgie; Verstopfung · Warnhinweise — Myopathie / Rhabdomyolyse; Immunvermittelte nekrotisierende Myopathie; Akutes Leberversagen oder dekompensierte Zirrhose · Wechselwirkungen — Ciclosporin, Gemfibrozil; Antazida mit Aluminium-/Magnesiumhydroxid; Warfarin
Wirkmechanismus: Der genaue Mechanismus ist nicht vollständig geklärt; Hydralazin senkt den Blutdruck offenbar durch direkte Relaxation der glatten Gefäßmuskulatur und eine veränderte zelluläre Calciumverarbeitung, wobei bevorzugt Arteriolen erweitert werden.
Auf beiden Karten: Häufige Nebenwirkungen — Kopfschmerzen; Herzklopfen
Nur auf der Karte zu Hydralazin: Anwendung — Essenzielle Hypertonie · Häufige Nebenwirkungen — Tachykardie; Übelkeit; Angina pectoris · Warnhinweise — Koronare Herzkrankheit (kontraindiziert); Rheumatische Herzkrankheit der Mitralklappe (kontraindiziert); Ein lupusähnliches Syndrom, manchmal mit Glomerulonephritis, kann auftreten
Ein Punkt gilt nur dann als gemeinsam, wenn beide Karten ihn gleich formulieren. Fehlt ein Punkt auf einer Karte, heißt das nicht, dass die Wirkung nie auftritt.
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