Methylprednisolon: Wirkung, Anwendung und Warnhinweise

Lerne die Glukokortikoidwirkung von Methylprednisolon, ausgewählte Anwendungsbereiche und Infektionsrisiken kennen.

Wirkstoffname?
Methylprednisolon
Wirkstoffklasse?
Glukokortikoid (Kortikosteroid)
Wirkmechanismus
Synthetisches Glukokortikoid mit starker entzündungshemmender Wirkung; hat tiefgreifende Stoffwechseleffekte und verändert Immunreaktionen.
Anwendung
Ausgewählte endokrine Störungen einschließlich Nebenniereninsuffizienz; Hydrocortison oder Cortison sind erste Wahl, eine Mineralokortikoidergänzung kann nötig sein; Kurzfristige Zusatzbehandlung bestimmter rheumatischer Erkrankungen sowie ausgewählter Schübe oder Erhaltungssituationen bei Kollagenerkrankungen; Schwere oder stark beeinträchtigende allergische Zustände einschließlich Asthma bronchiale, die durch übliche Behandlung unzureichend kontrolliert sind; Bestimmte Hauterkrankungen sowie schwere allergische oder entzündliche Augenerkrankungen
Häufige Nebenwirkungen
Flüssigkeits- und Natriumretention; Hypertonie; Muskelschwäche / Osteoporose; Cushingoider Zustand; Gestörte Wundheilung
Warnhinweise
Systemische Pilzinfektion und Überempfindlichkeit sind Gegenanzeigen; Immunsuppression erhöht die Infektanfälligkeit und kann Infektionssymptome maskieren; Latente Infektionen einschließlich Tuberkulose oder Hepatitis B können reaktiviert werden
Wechselwirkungen
Ciclosporin; Enzyminduktoren (Phenobarbital, Phenytoin, Rifampicin); Ketoconazol

Markenfragen verwenden nur Namenspaare, die anhand der verlinkten Produktquelle geprüft wurden. Unbestätigte Zuordnungen werden in diesen Fragen ausgelassen; die übrigen Lerninhalte bleiben verfügbar.

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Stand der Produktinformation: 20260701 · Zum Lernen, nicht für klinische Entscheidungen. Marken und Produktinformationen beziehen sich auf die USA. Prüfe immer die aktuelle Quelle.

Quelle geprüft am: 2026-10-21. Das Quelldokument und ausgewählte Felder wurden verglichen. Die vollständige Karte wurde nicht unabhängig klinisch geprüft.

Aussprache

Methylprednisolone: meth-il-pred-NIS-oh-lone

Die Aussprache gilt für den Wirkstoffnamen im US-Englischen.

Körpersystem

Endokrinologie · 27 Arzneimittel-Lernkarten

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Prednison

Gleiche Wirkstoffklasse auf beiden Karten

Wirkmechanismus: Synthetisches Nebennierenrindensteroid mit starken entzündungshemmenden Wirkungen; verursacht unterschiedliche Stoffwechseleffekte und verändert Immunreaktionen.

Nur auf der Karte zu Prednison: Anwendung — Bestimmte schwere allergische und dermatologische Erkrankungen unter den krankheitsspezifischen Einschränkungen der Fachinformation; Bestimmte rheumatologische Erkrankungen und Atemwegserkrankungen; Bestimmte endokrine Erkrankungen; Palliative Behandlung bestimmter neoplastischer Erkrankungen · Häufige Nebenwirkungen — Flüssigkeitsretention; Veränderte Glukosetoleranz; Erhöhter Blutdruck; Stimmungsveränderungen; Gesteigerter Appetit, Gewichtszunahme · Warnhinweise — Unterdrückung der Hypothalamus-Hypophysen-Nebennieren-Achse (HPA), Cushing-Syndrom; Immunsuppression, Infektionsrisiko; Verhaltens- und Stimmungsstörungen · Wechselwirkungen — Warfarin: Die Reaktion kann sich ändern; die Gerinnung muss überwacht werden; CYP3A4-Induktoren und -Inhibitoren; NSAR einschließlich Acetylsalicylsäure

Dexamethason

Gleiche Wirkstoffklasse auf beiden Karten

Wirkmechanismus: Synthetisches Glukokortikoid mit starker entzündungshemmender Wirkung und tiefgreifenden, vielfältigen Stoffwechselwirkungen.

Nur auf der Karte zu Dexamethason: Anwendung — Ausgewählte endokrine Erkrankungen einschließlich Nebenniereninsuffizienz, wenn eine orale Therapie nicht möglich und die Injektion/der Applikationsweg geeignet ist; für die Nebennierenersatztherapie werden Hydrocortison oder Cortison bevorzugt; Kurzzeitige Begleittherapie bestimmter rheumatischer Erkrankungen; Bestimmte schwere allergische oder entzündliche Erkrankungen unter den in der Fachinformation genannten Einschränkungen zu Erkrankung, Applikationsweg und Zubereitung; schwere allergische Zustände müssen auf eine angemessene konventionelle Behandlung nicht angesprochen haben · Häufige Nebenwirkungen — Natrium- und Flüssigkeitsretention; Kaliumverlust; Muskelschwäche; Osteoporose; Peptisches Ulkus · Warnhinweise — Systemische Pilzinfektionen (kontraindiziert); Schwere neurologische Ereignisse bei epiduraler Injektion

Ein Punkt gilt nur dann als gemeinsam, wenn beide Karten ihn gleich formulieren. Fehlt ein Punkt auf einer Karte, heißt das nicht, dass die Wirkung nie auftritt.