Lactulose: Wirkung, Anwendung und Warnhinweise

Lerne, wie Lactulose den Wassergehalt des Stuhls erhöht, ihre Anwendung bei Verstopfung Erwachsener und die Kontraindikation bei galaktosearmer Diät.

Wirkstoffname?
Lactulose
Wirkstoffklasse?
Osmotisches Abführmittel
Wirkmechanismus
Bakterien im Dickdarm spalten sie zu Milchsäure und anderen Säuren; dies erhöht den osmotischen Druck und säuert den Stuhl an, wodurch sein Wassergehalt steigt.
Anwendung
Verstopfung bei Erwachsenen, für die zitierte Lösung
Häufige Nebenwirkungen
Blähungen; Darmkrämpfe; Durchfall; Übelkeit und Erbrechen
Warnhinweise
Kontraindiziert bei galaktosearmer Diät
Wechselwirkungen
Nicht resorbierbare Antazida

Markenfragen verwenden nur Namenspaare, die anhand der verlinkten Produktquelle geprüft wurden. Unbestätigte Zuordnungen werden in diesen Fragen ausgelassen; die übrigen Lerninhalte bleiben verfügbar.

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Stand der Produktinformation: 20260817 · Zum Lernen, nicht für klinische Entscheidungen. Marken und Produktinformationen beziehen sich auf die USA. Prüfe immer die aktuelle Quelle.

Quelle geprüft am: 2026-10-21. Das Quelldokument und ausgewählte Felder wurden verglichen. Die vollständige Karte wurde nicht unabhängig klinisch geprüft.

Aussprache

Lactulose: LAK-tue-lose

Die Aussprache gilt für den Wirkstoffnamen im US-Englischen.

Körpersystem

Magen-Darm · 22 Arzneimittel-Lernkarten

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Polyethylenglykol 3350

Gleiche Wirkstoffklasse auf beiden Karten

Wirkmechanismus: Wirkt osmotisch und hält Wasser im Stuhl zurück.

Nur auf der Karte zu Polyethylenglykol 3350: Anwendung — Gelegentliche Verstopfung bei Erwachsenen und Kindern ab 17 Jahren; Kinder bis 16 Jahre benötigen ärztlichen Rat · Häufige Nebenwirkungen — Weicher, wässriger Stuhl · Warnhinweise — Allergie gegen Polyethylenglykol: nicht anwenden; Nierenerkrankung: nur auf ärztlichen Rat und unter ärztlicher Aufsicht anwenden; Anwendung beenden und Arzt fragen, wenn ein Abführmittel länger als 1 Woche benötigt wird · Wechselwirkungen — Verschreibungspflichtige Arzneimittel (vorher nachfragen)

Omeprazol

Gleiches Körpersystem: Magen-Darm

Wirkmechanismus: Substituiertes Benzimidazol, das die H+/K+-ATPase (Protonenpumpe) der Belegzelle des Magens hemmt und dadurch den letzten Schritt der Säuresekretion blockiert.

Auf beiden Karten: Häufige Nebenwirkungen — Blähungen; Durchfall

Nur auf der Karte zu Omeprazol: Anwendung — Kurzzeitbehandlung eines aktiven Duodenalulkus oder eines gutartigen Magenulkus bei Erwachsenen; Eradikation von H. pylori mit den angegebenen Antibiotika bei Erwachsenen mit Duodenalulkuskrankheit; Kurzzeitbehandlung einer symptomatischen gastroösophagealen Refluxkrankheit oder erosiven Ösophagitis sowie Erhaltung der Heilung einer erosiven Ösophagitis bei Patienten ab 2 Jahren; Langzeitbehandlung pathologischer Hypersekretionszustände bei Erwachsenen · Häufige Nebenwirkungen — Kopfschmerzen; Bauchschmerzen; Übelkeit · Warnhinweise — Akute tubulointerstitielle Nephritis; C.-difficile-assoziierte Diarrhö; Knochenfrakturen bei Langzeitanwendung · Wechselwirkungen — Clopidogrel; Rilpivirin, Atazanavir, Nelfinavir; Warfarin

Esomeprazol-Magnesium

Gleiches Körpersystem: Magen-Darm

Wirkmechanismus: Wird in der Belegzelle in einen aktiven Hemmstoff umgewandelt, der die H+/K+-ATPase (Protonenpumpe) blockiert und so die Magensäuresekretion unterdrückt.

Auf beiden Karten: Häufige Nebenwirkungen — Blähungen; Durchfall

Nur auf der Karte zu Esomeprazol-Magnesium: Anwendung — Kurzzeitige Abheilung einer erosiven Ösophagitis bei Erwachsenen und Jugendlichen von 12–17 Jahren; Erhaltung der Abheilung bei Erwachsenen; Kurzzeitbehandlung von Sodbrennen und anderen GERD-Symptomen bei Erwachsenen und Jugendlichen von 12–17 Jahren; Senkung des Risikos NSAR-assoziierter Magenulzera bei Erwachsenen unter Dauertherapie mit NSAR, die 60 Jahre oder älter sind und/oder ein dokumentiertes Magenulkus in der Vorgeschichte haben; Mit Amoxicillin und Clarithromycin Eradikation von H. pylori bei Erwachsenen mit aktivem Duodenalulkus oder einem Duodenalulkus in den letzten 5 Jahren, um Rezidive zu verringern · Häufige Nebenwirkungen — Kopfschmerzen; Übelkeit; Bauchschmerzen · Warnhinweise — C.-difficile-assoziierte Diarrhö; Knochenfrakturen bei Langzeitanwendung; Akute tubulointerstitielle Nephritis · Wechselwirkungen — Clopidogrel; Einige antiretrovirale Arzneimittel (z. B. Rilpivirin)

Ein Punkt gilt nur dann als gemeinsam, wenn beide Karten ihn gleich formulieren. Fehlt ein Punkt auf einer Karte, heißt das nicht, dass die Wirkung nie auftritt.