Lerne die Wirkung von Enalapril als ACE-Hemmer, die Anwendung bei Hypertonie und Herzinsuffizienz sowie Warnhinweise zu Fetotoxizität und Angioödem.
Wirkstoffname?
Enalapril
Wirkstoffklasse?
ACE-Hemmer
Wirkmechanismus
Wird zu Enalaprilat hydrolysiert, das ACE hemmt und so die Bildung von Angiotensin II und die Aldosteronsekretion blockiert.
Anwendung
Hypertonie bei Erwachsenen und Kindern ab 1 Monat; nicht empfohlen bei Neugeborenen oder Kindern mit einer GFR unter 30 ml/min/1,73 m²; Symptomatische Herzinsuffizienz, meist zusammen mit Diuretika und Digitalis; Verringerung manifester Herzinsuffizienz und damit verbundener Krankenhausaufenthalte bei klinisch stabiler, asymptomatischer linksventrikulärer Dysfunktion mit einer Ejektionsfraktion von höchstens 35 %
Fetotoxizität: sofort absetzen, sobald eine Schwangerschaft festgestellt wird.
Warnhinweise
Kontraindiziert bei früherem ACE-Hemmer-bedingtem Angioödem oder hereditärem/idiopathischem Angioödem; Hypotonie und Hyperkaliämie; Gleichzeitige Anwendung von Neprilysin-Hemmern kontraindiziert
Markenfragen verwenden nur Namenspaare, die anhand der verlinkten Produktquelle geprüft wurden. Unbestätigte Zuordnungen werden in diesen Fragen ausgelassen; die übrigen Lerninhalte bleiben verfügbar.
Stand der Produktinformation: 20260901 · Zum Lernen, nicht für klinische Entscheidungen. Marken und Produktinformationen beziehen sich auf die USA. Prüfe immer die aktuelle Quelle.
Quelle geprüft am: 2026-10-21. Das Quelldokument und ausgewählte Felder wurden verglichen. Die vollständige Karte wurde nicht unabhängig klinisch geprüft.
Wirkmechanismus: Lisinopril hemmt das ACE und senkt so Angiotensin II und Aldosteron; Hydrochlorothiazid ist ein Thiaziddiuretikum.
Auf beiden Karten: Häufige Nebenwirkungen — Kopfschmerzen; Schwindel; Müdigkeit; Husten
Nur auf der Karte zu Lisinopril / Hydrochlorothiazid: Anwendung — Hypertonie, wenn diese Fixkombination geeignet ist; nicht zur Initialtherapie indiziert · Häufige Nebenwirkungen — Orthostatische Effekte · Warnhinweise — Angioödem unter ACE-Hemmern in der Vorgeschichte; Anurie / Überempfindlichkeit gegen Sulfonamide; Kontraindiziert mit Sacubitril (Neprilysin-Hemmer) · Wechselwirkungen — Diuretika (Hypotonie); NSAR einschließlich COX-2-Hemmern; Duale RAS-Blockade (Sartane, Aliskiren)
Wirkmechanismus: Ramiprilat hemmt das ACE, blockiert so die Umwandlung von Angiotensin I in Angiotensin II und senkt das Aldosteron.
Auf beiden Karten: Häufige Nebenwirkungen — Kopfschmerzen; Schwindel; Müdigkeit; Husten
Nur auf der Karte zu Ramipril: Anwendung — Hypertonie bei Erwachsenen; Senkung von Myokardinfarkt, Schlaganfall oder kardiovaskulärem Tod bei Erwachsenen ab 55 Jahren mit koronarer Herzkrankheit, früherem Schlaganfall, peripherer Gefäßerkrankung oder Diabetes plus einem weiteren in der Fachinformation genannten kardiovaskulären Risikofaktor · Warnhinweise — Angioödem; Hypotonie / Hyperkaliämie; Eingeschränkte Nierenfunktion · Wechselwirkungen — Diuretika; NSAR; mTOR- oder Neprilysin-Hemmer
Wirkmechanismus: Hemmt das Angiotensin-konvertierende Enzym, blockiert dadurch die Umwandlung von Angiotensin I in Angiotensin II und unterdrückt das Renin-Angiotensin-Aldosteron-System.
Auf beiden Karten: Häufige Nebenwirkungen — Kopfschmerzen; Schwindel; Husten
Nur auf der Karte zu Lisinopril: Anwendung — Bluthochdruck bei Erwachsenen und Kindern ab 6 Jahren; Zusatztherapie bei Herzinsuffizienz; Senkung der Sterblichkeit nach akutem Myokardinfarkt bei hämodynamisch stabilen Patienten, die innerhalb der ersten 24 Stunden behandelt werden · Häufige Nebenwirkungen — Hypotonie; Brustschmerzen · Warnhinweise — Angioödem; Hyperkaliämie; Eingeschränkte Nierenfunktion · Wechselwirkungen — Diuretika; Nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR); Lithium
Ein Punkt gilt nur dann als gemeinsam, wenn beide Karten ihn gleich formulieren. Fehlt ein Punkt auf einer Karte, heißt das nicht, dass die Wirkung nie auftritt.
Lisinopril: Arzneimittel, die auf das Renin-Angiotensin-System wirken, können den Fötus schädigen und zum Tod des Fötus führen; bei Feststellung einer Schwangerschaft muss die Behandlung abgesetzt werden.
Lisinopril / Hydrochlorothiazid: Fetotoxizität: Arzneimittel, die auf das Renin-Angiotensin-System wirken, können den sich entwickelnden Fetus schädigen oder töten; bei festgestellter Schwangerschaft absetzen.
Amlodipin / Benazepril: Fetotoxizität: Arzneimittel, die auf das Renin-Angiotensin-System wirken, können den Fetus schädigen oder töten; bei festgestellter Schwangerschaft absetzen.
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